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  Banyalbufar
 

Banyalbufar

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Der Besucher, der an drei wunderschönen Tälern vorbeifährt, hat schnell das Panoramabild dieses kleinen Örtchens vor Augen. Son Coll, Banyalbufar oder Planícia liegen eng am Ort und sind für viele Wanderfreunde ein beliebtes Ziel, um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Manche Autofahrer jedoch bekommen leichte Schweißperlen auf ihre Stirn, denn die Strasse durch den Ort ist ein wenig enger als sonst die gut ausgebauten Strassen auf der Insel. Je nachdem aus welcher Richtung man in den Ort einfährt, kommt man vorher an den ein oder anderen schönen Aussichtspunkten vorbei. Ein Bild zu schießen ist fast schon so etwas wie Pflicht.

Herzlich willkommen oder auf wiedersehen?
     
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Man mag es kaum glauben, aber Banyalbufar bekam als drittes Dorf auf der Insel elektrischen Strom. In der Zeit um 1914 herum war der Ort aber auch eine reiche Gemeinde. Buniola al bahar, so wurde der Ort von der Arabern genannt. Und sie hatten Recht, sagt die Übersetzung doch, es bedeutet soviel wie "Weingarten am Meer".

     
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Die Araber brachten auch die terrassenförmig angelegten Anbauflächen nach Banyalbufar. Selbst in der heutigen Zeit immer noch ein imposanter Anblick, mit einer gewissen Hochachtung vor der damaligen Leistung. Als dann im Jahr 1229 Mallorca von den Katalanen erobert wurde, setzte der König die beiden Edelmänner Gilabert de Cruïlles und Ramon Sa Clusa ein, um den Ort und die Menschen die hier lebten zu verwalten.

Serra de Tramuntana
   
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Die Bewohner von Banyalbufar bestritten in der damaligen Zeit mit der Landwirtschaft ihren täglichen Lebensunterhalt. Nur wenige Fischer, die den mühseligen Weg hinunter zum Meer über enge Treppen und Stufen gingen, sorgten für ein wenig Abwechslung auf dem Speiseplan. Ansonsten wurden Hülsenfrüchte, Oliven oder auch Safran angebaut. Das wichtigste Produkt war aber der Wein. In früheren Zeiten war die Malvasiertraube die beliebteste Sorte. Auch der König von Aragon soll diesen edlen Tropfen zu seinen Favoriten gezählt haben. Ob es allerdings der Grund war, dass König Jaume I. die Insel eroberte, sollte vielleicht besser in das Land der Legenden verlagert werden. Viele Jahre wurde in den letzten Jahrhunderten der Anbau von Wein aber von den Menschen vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren, mit dem Auftreten der Touristen, kehrte man zu den alten Anbaumethoden wieder zurück und versucht aus dem Ort wieder einen blühenden Weingarten zu machen. Fast 2000 Terrassen stehen bereit, um die Malvasierrebe oder andere Rebsorten wieder anzubauen.

Heute werden aber auch immer noch verschiedene Gemüsesorten, meistens für den Eigenbedarf, angebaut und geerntet. Gewährleistet wurde der Pflanzenwuchs durch die Wasserversorgung der Terrassenfelder, die durch die Baukunst der maurischen Wasserexperten überhaupt erst möglich wurde. Um den wenigen und damit auch kostbaren Regen nicht einfach ablaufen zu lassen, sorgten die Trockenmauern für die benötigte Stauung des Wassers. Dadurch wurde  der Abfluss verlangsamt und man konnte für trockenere Perioden das Wasser in mehreren Wasserbecken speichern. 

Übrigens: eine Wanderung von Banyalbufar zum Port des Canonge gehört mit zum Schönsten was ein Wanderfreund sich vorstellen kann. Oder planen Sie die nächste Tour doch einmal zum Font de`s Obi. Irgendwie kommt mir der Name bekannt vor. ( Wie, wo, was weiß Obi )

Hier noch einige wichtige Daten des Ortes:


Am 8. September ist "la Nativitat de la Verge Maria" das Dorffest der Schutzherrin des Dorfes Jungfrau Maria. Die Feierlichkeiten sind über eine Woche verteilt.

Am 16. und 17. Januar ist auch hier wie in vielen anderen Orten Sant Antoni.

Besonders sehenswert ist ein altes Herrenhaus mit dem Namen La Baronía.

Den Namen kann man ja im Bild lesen

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Nicht vergessen sollte man natürlich den Wachturm "Torre des Verger" in der näheren Umgebung. Manchmal wird der Turm auch "Torre de ses Ànimes" benannt. Der Name bedeutet dann soviel wie "Turm der Seelen". Atemberaubende Motive für die schönsten Urlaubsbilder erwarten Sie.

Die Strände und Buchten von Banyalbufar sind: Cala Banyalbufar, Es Corral Fals, Sa Galera, Son Bunyola und Port des Canonge.

Das Rathaus erreichen können Sie wenn Sie
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