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  Ca`s Concos
 

 Ca`s Concos des Cavaller    


Kennen Sie das Dorf Ca`s Concos. Ich gestehe, dass ich überrascht war, als ich mit dem Leihwagen auf dem Weg nach Santanyi unterwegs war und durch dieses kleine und unscheinbar aussehende Dorf mit seinen etwa 500 Einwohnern gekommen bin. Mittlerweile wieder einmal etwas schlauer geworden, gefällt mir der Ort nun ganz gut und ab und zu bin ich gerne wieder einmal hier.

Durch diese Gasse(n) muss man kommen
  
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Während der Zeit der Mauren gehörte Ca`s Concos zu Manaqur (Manacor). Im 17. Jahrhundert gehörten diese Ländereien Obrador Concos. Daher rührt auch der Name des Örtchens her. Schon seit dieser Zeit lebten die Menschen von der Landwirtschaft und Viehhaltung. Zwei kleine Kapellen sorgten für das Seelenheil. Die Kapelle von Son Terrassa ebenso wie die Kapelle Sant Blai in Richtung Campos.

Hier gibt es Gottes Segen
   
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Vor kurzer Zeit überschattete ein grausiges Verbrechen den Ort. Während eines Gottesdienstes wurde eine etwa 1,50 Meter grosse Statue aus der hiesigen Kirche gestohlen. Wir hoffen mit den Einwohnern, dass dieser Frevel so schnell als möglich geahndet wird und die Statue wieder auf ihrem angestammten Platz stehen kann.

Schöner Wohnen
   
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Und über dem allen sichtbar ist die Ermita de San Salvador. Für viele Mallorquiner auch heute noch ein wichtiger Wallfahrtsort. Die Geschichte erzählt, dass ein Hirte von "übersinnlichen Leuchten" geleitet worden ist, daraufhin fand er ein kleines Madonnenbildnis, das scheinbar vor den arabischen Eroberern dort versteckt wurde. An dieser Stelle wurde etwas später eine Kapelle errichtet. Sie liegt etwa zwei Kilometer vor dem erreichen des Plateaus, von dem man eine wunderschöne Panoramasicht in die Umgebung hat. Bei klarer Fernsicht reicht die Aussicht bis zu den übrigen Baleareninseln.

Dorfidylle
   
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Im Ort selbst liegt am Ende der Calle Mayor das große und immer noch stolz wirkende Kloster. Vor einiger Zeit wohnten hier noch fünf Nonnen und ein Mann (Mönch ?). Die Kirche Parroquia De La Inmacula Concepcion wurde erst zwischen 1922 und 1943 erbaut. Die wichtigste Veranstaltung des Ortes ist zweifelsohne das Dorffest. 10 Tage wird gefeiert was das Zeug hält. Giganten und Dämonen kommen vorbei und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. 

Der nächstgelegene Strand ist die Bucht Cala Mondrago. Das türkisblaue Wasser und der weiße Sandstrand laden zum Baden ein.

Der Naturfreund findet hier aber auch den Parc natural de Mondragó.


© Olaf Tausch

Wandern Sie durch Flur und Feld und entdecken Sie die kleinen und größeren Sehenswürdigkeiten auf Mallorca.

Ebenso für Urlauber wichtig sind einige Reiterhöfe in dieser herrlichen Pinienlandschaft. Auf dem Rücken der Pferde können Sie die Umgebung erkunden.

Essen, trinken und etwas Kunst
     
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Als Besonderheit findet man direkt in der Nachbarschaft den sogenannten  " Hamburger Hügel ". Ein kleiner Hügelzug zwischen Cas Concos und Santanyi. Hier bildete sich eine ländliche High Society, die größtenteils deutscher Herkunft ist. Der Fotograf, Kunstsammler und Gastronom Rainer Fichel aus Hamburg eröffnete hier sein Restaurant Viena. Nach seinem Tod ist es nun in anderer Hand und die Zeit wird es zeigen, ob es weiterhin der Treffpunkt von Understatement, gutem Geschmack und immenser Kaufkraft bleiben wird.

 
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