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  Caimari
 

Caimari


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Caimari gehört zur Gemeinde Selva und hat ca.750 Einwohner. Wenn Sie auf Mallorca sind, fahren Sie unbedingt dort hin. Dieser Ort liegt im Norden der Insel und ist weit über Spaniens Grenzen hinaus bekannt für sein gutes Öl. Schon bei der Anfahrt zu Caimari beeindruckt die ländliche Umgebung. Landwirtschaftlich gesehen fallen die vielen Olivenhaine und unzähligen Mandelbäume auf. Große Hotels sucht man hier vergebens.

  
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Naturliebhaber bekommen hier Gelegenheit, die nähere Umgebung zu erwandern. Besonders beliebt ist das Gebiet um Caimari herum bei Radfahrern. 

Schmale Gassen, bezaubernde Winkel, zusammen mit einer wunderschönen Architektur laden die Besucher ein, ein wenig hier zu verweilen. Wie oben schon erwähnt, ist Caimari besonders berühmt für kaltgepresstes Olivenöl. Zu Ehren dieses edlen "Tropfens" wird jedes Jahr im November das weit über die Grenzen Caimaris hinaus bekannte Olivenfest gefeiert. Dann ist auch die alte Ölmühle in Betrieb, so dass der Besucher einen Eindruck bekommt, wie früher das Öl hergestellt wurde. Zum Glück aber arbeitet kein Esel mehr in dieser Tretmühle. Immer im Kreis laufen und dabei noch den schweren Mühlstein bewegen, war bestimmt für die Tiere auch nicht immer ganz einfach. Obwohl: manche "heutigen Esel" habe ich gerade in den Kreisverkehren, wo es ja auch rund geht, auf der Insel immer wieder einmal kennen- und fürchten gelernt

Die alten Olivenbäume, die zum Teil viele Jahrhunderte auf dem Buckel haben, findet man in der gesamten Umgebung des Ortes. Im Ort selbst befinden sich die Ölmühlen. Wer mag, kann hier zusehen, wie aus der Olive das begehrte Öl wird. Zusätzlich ist aber auch die Produktion von Schuhen und Lederwaren typisch. Im Flachland finden sie viele Feigen-, Johannisbrot- und Mandelbäume. Wer als Besucher im Januar oder Februar nach Caimari reist, entdeckt bestimmt die prächtige Mandelblüte. Dann entwickeln die Bäume mit ihren weißen oder rosa Blüten ihre ganze Pracht und die Landschaft verwandelt sich in ein Blütenmeer.

Wer eine Zeit hier rastet, hat das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist oder zumindest langsamer abläuft. Gemütliche schattige kleine Gässchen weisen den Weg. Manchmal scheint es hier etwas menschenleer, nämlich dann, wenn sich die Bewohner vor der großen Wärme in ihre Häuser zurückziehen. Einige Gebäude, die man während eines Spazierganges entdecken kann, sind kleine architektonisch und künstlerische Schmuckstücke. Die meisten dieser Häuser findet man am Marktplatz. Die Placa Major hat die meisten Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. Setzen Sie sich doch mal in die kleine Cafeteria und bestellen sich eine Kleinigkeit. Wenn Sie ein wenig Glück haben, bekommen Sie vielleicht sogar Tapas gereicht zu Ihrem Getränk. Lassen Sie einen Moment die Seele baumeln und geniessen Sie einen Blick auf oder anschliessend auch in die sehenswerte Ortskirche.



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Geweiht ist die Esglesia der "Jungfrau der unbefleckten Empfängnis" und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Prachtvolle sakrale Kunst erlebt der Besucher in ihrem Inneren. Aber auch das Franziskanerinnenkloster, das alte Pfarramt und das Rathaus sind einen Besuch wert. Zusätzlich gibt es diverse alte Herrenhäuser, wie das Son Albertí oder Ca S’Hereu, die sogar islamischen Ursprungs sind. Montags findet in Caimari, wie in vielen mallorquinischen Orten, ein Wochenmarkt statt, auf dem man herrlich frisches Obst und Gemüse, traditionelle Handwerkskunst und vieles mehr entdecken und einkaufen kann.

 
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Wenn man von Caimari in die Serra de Tramuntana weiterfährt oder vom Ort auf einem wunderschönen Wanderweg durch die Berge wandert, erreicht man das bekannteste Kloster Mallorcas.

Falls Sie in der Mittagszeit dieses Ziel erreichen, gehen Sie doch mal in das Restaurant "Ca s`Amitger". Selbst die Ordensbrüder aus dem Kloster essen hier öfter. Sie werden bestimmt nicht enttäuscht sein wenn Sie ebenfalls hier Ihren kleinen oder auch größeren Hunger stillen. Bestellen Sie der guten Seele mit dem "seltenen" Namen Maria einen lieben Gruß von mir. 


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Das Kloster Lluc ist ein wichtiger Ort der Marienverehrung und die Besichtigung der berühmten Schwarzen Madonna von Lluc ist ein unbedingtes Muss für jeden Gläubigen. Immer wieder sieht man Besucher wie diese mit einer kurzen Handbewegung über die Skulptur streichen. Auch ich habe mir dieses Vorgehen gegönnt und es hat mir zumindest ein gutes Gefühl gegeben.   

  
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Ihr Name ist eigentlich "La Moreneta" was soviel wie "kleine Braune" bedeutet. Wer noch mehr erleben möchte, kommt morgens pünktlich um 11.15 Uhr. Dann nämlich erlebt man hautnah den Chorgesang der "Blauen Jungs". Jeden Tag in der Woche (außer in den Schulferien) singen die berühmten Sängerknaben von Lluc. Der "Coro Blavet" (Chor der Blavet) besteht seit über 500 Jahren. Ein Musikgenuss für jeden, der sakrale Musik mag. Gänsehautfeeling stellte sich zumindest bei mir bereits nach den ersten Tönen ein und viel zu schnell war der Kunstgenuss vorüber. Eine CD habe ich mir trotzdem im Andenkenladen nicht gekauft, viel lieber komme ich einfach immer wieder an diesen schönen Ort zurück.

  
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In der Anlage kann man traditionelle Bauwerke besichtigen, die eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und im Leben der Bevölkerung gespielt haben.Dieses Freilichtmuseum zeigt originalgetreu Bauten und Werkzeuge, wie zum Beispiel Gerätschaften aus der Landwirtschaft oder dem Kalkabbau, veranschaulicht den lange durchgeführten Abbau von Bodenschätzen oder auch die Olivenölproduktion und vieles mehr und ist auch ein toller Ausflugsort für Familien. Von hier aus ist Wandern immer ein besonderes Vergnügen. Bis nach Caimari zurück sind es gerade einmal etwa 10 Kilometer.

 
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