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  Can Picafort
 

Can Picafort


Can Picafort ist ein Touristenort an der Bucht von Alcúdia. Zwischen Port d’Alcudia und Can Picafort befindet sich ein etwa fünf Kilometer langer Sandstrand, an dem sich Hotel an Hotel reihen. Lediglich das Naturschutzgebiet S’Albufera, das auf etwa zwei Kilometer an die Bucht grenzt, verhindert ein Zusammenwachsen der beiden Touristenorte. Das 800 Hektar große Naturschutzgebiet stellt eine wohltuende Alternative zu den angrenzenden Touristenzentren dar und ist am Besten mit einem Mietfahrrad zu erkunden.

Die ehemalige Fischersiedlung Can Picafort ist mittlerweile komplett auf Tourismus ausgelegt. An der Strandpromenade befinden sich viele Bars und Restaurants, es gibt eine Einkaufsstraße für den Tag und eine Fußgängerzone für den Abend. Um den fließenden Verkehr ein wenig zu verlangsamen, wurden auch in Can Picafort einige Kreisverkehre (s. auch unsere Bildershow mit den schönsten Kunstwerken in Kreisverkehren - klicke hier) gebaut. Sie regulieren nicht nur den Straßenverkehr, sondern sind auch echte Eyecatcher.


Liegestuhl                        La Musica                Singladura (Reise)


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Can Picafort ist ein Ort, der nicht nur in den touristisch attraktiven Monaten belebt ist. In der Nebensaison geht es natürlich wesentlich ruhiger zu und viele Geschäfte sind geschlossen. Die Einwohnerzahl hat die des Hauptortes Santa Margalida schon Mitte der 1990er Jahre überstiegen und so ist Can Picafort zu einem beliebten Wohnort geworden. Die wichtigsten Infrastruktureinrichtungen sind hier mittlerweile ebenfalls vorhanden.

"Steig in die Kutsche Luise" oder " Über den Steg gehen"
  
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Vom Ortsteil Son Bauló aus erreicht man südöstlich entlang der Küste die Nekropolen von Son Real und, auf einer vorgelagerten Insel liegend, S’Illa d’en Porros. Beides sind Hinterlassenschaften der Talayot-Kultur aus der Frühgeschichte Mallorcas. Der Küstenwanderweg führt von dort weiter bis Son Serra de Marina.

In Can Picafort befindet eine der größten Kart-Bahnen von Europa und das immer im Rahmen von europäischen Sicherheitsanforderungen. Es stehen Ihnen Go-Karts zur Verfügung mit unterschiedlichem Hubraum, für alle Altersgruppen und Kategorien geeignet. Die Kartbahn verfügt über eine Gesamtlänge von 1325 Meter und teilt sich in zwei Bahnen auf. So stehen für die zugelassenen Profis eine Rennstrecke von 725 Meter und für die Leihkart-Strecke 825 Meter zur Verfügung. Jedes Jahr finden dort neben nationalen Rennen auch ein internationales 24-Stunden Rennen statt. Die Kartbahn verfügt mittlerweile über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Motorsport. Sie finden die Anlage im Industriegebiet.

Auch für Nachtschwärmer hat der Ort etwas zu bieten. Bereits seit fast 50 Jahren besteht die Discothek "Skau". Bis in den frühen Morgen kann und wird auch gefeiert. Wenn nicht im Urlaub, wann dann?  Wem das nicht reicht, geht vielleicht in den Club "Charlies". Ein bisschen teurer, aber auch ein wenig dekadenter. Ansonsten gibt es am Tage jede Menge Cafes, Bars, Restaurantes und andere Lokalitäten, in denen der Urlauber einkehren kann. Auch für die Menschen die Shopping als ihr Hobbie betreiben, ist genügend Auswahl vorhanden. Und sollte einmal das Bargeld ausgehen, Banken gibt es hier auch. Tipp von mir: Achten Sie bei der Eingabe Ihrer persönlichen Geheimzahl darauf das niemand Ihnen zusehen kann. Am Besten verdecken Sie mit der anderen Hand das Tastaturfeld. Dann steht einem weiteren Einkaufsbummel nichts mehr im Wege.

 

Der feine weiße Sandstrand von Casetas de Capellan vor der gleichnamigen Feriensiedlung ist die nordwestliche Verlängerung des Strandes von Ca'n Picafort. Mit einer Länge von etwa 380 Metern und einer durchschnittlichen Breite von 40 Metern bietet der Strand viel Platz für Badegäste. In den Dünen finden durstige Besucher Strandbars, für die Sonnenhungrigen stehen Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung. Wer aktiv werden möchte, kann beinahe die ganze Bahia de Alcudia am Strand entlang spazieren oder sich hier ein Tretboot ausleihen.

Und auch noch dieser:

Insgesamt mehr als 4 Kilometer lang ist die Platja de Muro, die sich nördlich von Ca'n Picafort bis zu den Ausläufern des Hafens von Alcúdia erstreckt. Auf dieser Länge bietet der feine weiße Sandstrand für alle Besucher das passende Ambiente: Aktivurlauber finden in der Nähe der Siedlungen verschiedene Wassersportangebote - insbesondere Windsurfen ist in der Bucht mit den regelmäßigen Winden sehr beliebt. Naturfreunde können kilometerweit spazieren gehen und die abwechslungsreiche Dünenlandschaft genießen, die den Strand säumt. Familien wiederum schätzen den flachen Einstieg ins Meer und die eingesetzten Wellenbrecher, die für ruhigen Seegang direkt an der Küstenlinie sorgen. Serviceangebote wie Strandbars sowie Sonnenschirm- und Liegestuhlverleihe finden sich beinah überall am Strand.

Geht auch der ?

Am südöstlichen Ende von Ca'n Picafort in der Bucht von Alcúdia liegt der Stadtteil Son Bauló mit dem gleichnamigen Strand. Der feinsandige Küstenstreifen liegt direkt vor der versandeten Mündung des Torrente de Son Bauló und bildet auf einer Länge von 160 Metern und durchschnittlich 80 Metern Breite an der felsigen Küste eine sandige Oase. Der Strand ist zu Fuß von Ca'n Picafort oder mit dem Auto zu erreichen, ein Parkplatz befindet sich anbei. Außer einer Strandbar in der Nähe der Hotels am westlichen Ende des Strandes und einem Beachvolleyballnetz bietet der Strand keine touristische Infrastruktur. Allerdings genießen Besucher ein schönes Panorama mit begrünten Felsen im Hintergrund, dem Blick auf die Nordspitze der Insel und das
Cap de Formentor, in der Ferne über dem Meer.

Eine Besonderheit gibt es aber noch. Jedes Jahr findet das Suelta de Patos (Entenwerfen) statt.

Anlässlich des Patronatsfestes "Mare de Dieu" wurde das traditionelle Entenwerfen bis vor einigen Jahren sogar noch mit lebenden Enten zelebriert. Zum Glück für Mensch und Tier wurde dieses aber verboten. Die maskierten Teilnehmer dürfen nur noch Plastikentchen ins Meer werfen. (Irgendwie erinnert mich das an eine Badeszene von Loriot.) Der Brauch selbst ist aber schon mehr als 100 Jahre alt. Die im Käfig gehaltenen Plastiktiere werden von einem Fischerboot in hohem Bogen über Bord geworfen. Danach geht dann das richtige Spektakel los. Alle Maskierten springen ins Wasser und versuchen so viele Enten wie möglich zu fangen. Dabei geht es manchmal auch ein wenig kräftiger und ruppiger zur Sache. Aber den Gummientchen macht das bekanntlich wenig aus und so halten sie weiter das Köpfchen über Wasser und auch das Schwänzchen in die Höh. (Todo mi Patitos)

 
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