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  Canyamel
 

Canyamel


Im Süden von Capdepera, genau zwischen Cala Rajada und Cala Millor, liegt das kleine Örtchen Canyamel, die Badebucht Playa Canyamel und den Ortsteil Costa Canyamel. Der Strand ist ca. 280 Meter lang und etwa 80 Meter breit. Der Ort ist schön ruhig, mit nur wenig Straßenverkehr und deshalb besonders gut geeignet für Familien, die mit ihren Kindern abends noch einen kleinen Bummel machen wollen. Der Ortsteil Costa Canyamel liegt etwa einen Kilometer vom Ort entfernt. Schöne Villen und Einfamilienhäuser sind harmonisch an einen Hügel gebaut worden.

Im Jahr 1428 erhielt ein hier ansässiger Gutsbesitzer von König Jaume II. die Lizenz zum Anbau von Zuckerrohr. Da das Wort Rohr auf Katalan Canya ist und Honig bekanntlich Mel heißt, haben wir hier die Erklärung für den Ortsnamen gefunden. Da Honig süß wie Zucker ist, sagt der Katalane dann Canya de Mel.

bewölkt
     
              
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Die Tropfsteinhöhle von Arta mit ihren Stalagniten und Stalagtiten kann man nach einem schönen Spaziergang entlang der Bucht bequem erreichen. Es sind die größten Höhlen dieser Art auf Mallorca. 100 Jahre braucht ein Tropfsteingebilde, um nur einen Zentimeter zu wachsen.

       Strasse zur Höhle          Stalagtiten in der Cova      Gato de Cova                 Höhlenaußenwand

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Wer nicht nur Badeurlaub machen möchte, erreicht die nächsten größeren Orte wie Arta, Son Servera und Capdepera gut mit dem Fahrrad oder Auto. Überall findet der Besucher inmitten einer wunderschönen Landschaft Berghänge, die mit Pinien und Aleppokiefern bewachsen sind.

Die Hügel rund um Canyamel mit ihren grünen Wäldern bieten einen bezaubernden farblichen Kontrast zum Meer. Je nach Jahreszeit und Uhrzeit wechselt das Meer seine Farben zwischen azurblau und türkisgrün. Die idyllisch gelegene Playa Canyamel ist selbst während der Hauptsaison nie überlaufen. Fast immer findet man hier noch ein schönes Fleckchen Strand für sich und seine Lieben. Am Strand selbst gibt es wie fast überall auf der Insel einen Tretbootverleih, eine Strandbar, Toillettenanlagen oder auch Surf- und Tauchsportmöglichkeiten. Besonders attraktiv ist das leichte Schnorcheln in den unzähligen kleinen Minibuchten entlang der Felsküste.

Unterwegs kommt man am Torre de Canyamel vorbei. Früher hieß dieser Wachturm "Torre d'en Montso" und wurde in der Mitte des 13.Jhdts. von den Gutsherren Montsó errichtet. Nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit und Muße und besichtigen Sie dieses Bauwerk. Zuerst allerdings fällt einem das Restaurant "Porxada de Sa Torre" auf. Der Name bedeutet etwa soviel wie "Vorhalle". Durch die Aussprache vom Wort Porxada hat sich bei den deutschen Residenten dann schnell der Name "Schweineturm" gebildet. An rustikalen Holztischen können hungrige Besucher Spanferkel vom Holzkohlegrill und leckeren Tafelwein, all you can eat & drink geniessen. Natürlich gibt es aber auch normale Portionen. 

Meine Erfahrung jedenfalls war eine sehr gute. Essen und Trinken von bester Qualität und vom Preis her auch angemessen. Es gibt im Übrigen auch jede Menge anderes Essen außer Schwein.


   

  

   
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Die Platja de Canyamel ist der Ortsstrand der Feriensiedlung an der Ostküste von Mallorca. Der breite Strand besteht aus feinem sehr weißen Sand, der sanft ins Meer abfällt. Besonders Kinder lieben den einmündenden Trockenbach, der je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen auch mal mit Wasser angefüllt sein kann, so dass sich hier Patos (Enten) und andere Vögel einfinden. Und wenn die Frösche ihre Gesangsstunde haben, verläßt man besser das Gelände. Die Hotels hinter dem Strand verfügen über einige nette Terrassenlokale, von denen man einen wunderschönen Blick über die Bucht genießen kann. Unser Fazit: Ein Ort der immer für einen schönen Urlaub gebucht werden kann.

 

 
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