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  Capdepera
 

Capdepera




Wer einmal durch die engen Gassen und Winkel mit ihren blumengeschmückten Häusern geschlendert ist, wird diesen Ort mögen und immer wieder gerne hierhin zurückkehren. Kleine Cafeterias und typische mallorquinische Geschäfte bieten für den müden Wanderer oder anderen Besucher des Ortes alles, um den Gast zu verwöhnen. Fotografen finden in der Ortsmitte viele schöne Motive. Die Gemeinde Capdepera hat immerhin fast 12.000 Einwohner und gehört damit zu den 53 selbsständigen Gemeinden der Insel. Die Burg von Capdepera aus dem 13. Jhdt. ist eine weithin sichtbare und ziemlich grosse Burganlage. Von Arta kommend liegt sie gleich auf der linken Seite. Was für eine beeindruckende Festung. Man sollte unbedingt während des Urlaubs auf der Insel diese Burg besuchen. Durch ihre Größe werden Sie begeistert sein.

Bis weit ins 18. Jhdt. war es die Aufgabe der Festung die Bevölkerung vor den Piraten zu schützen. Um die Sicherheit zu erhöhen, begannen die Einwohner mit dem Bau von Stadtmauern. Viele der Mauern sind auch heute noch in einem guten Zustand. Dadurch verlor die Burg allerdings ihre Bedeutung und war über 200 Jahre verlassen. Erst im Jahr 1983 beschloss der Stadtrat die Restaurierung der Festungsanlage.

Blick auf Capdepera                           Aqueducte
  
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Die Burg ist für Besucher geöffnet und ist zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend geworden. Auch das Innere der Burg kann besichtigt werden. Aber auch die fantastische Aussicht entschädigt für den Aufstieg zur Burg. Zwei Gebäude sind noch als Original erhalten, zum einen das Haus des Gouverneurs und auch die kleine und hübsche Kirche Kapelle Nuestra Senyora de la Esperanza kann besichtigt werden. Dieses Kleinod war früher einmal dem Heiligen Petrus gewidmt. Eine schöne Legende sagt uns, warum diese Kapelle neu geweiht wurde. Als nämlich Capdepera am Ende des 14. Jahrhunderts wieder einmal von Piraten angegriffen wurde, holten die Bewohner die Madonna zu Hilfe, indem sie die Statue der Heiligen aus der Kapelle mitnahmen und auf eine der Mauern stellten.

Plötzlich und wie erhofft geschah dann ein kleines Wunder. Durch einen undurchdringbaren aufsteigenen Nebel sind die Angreifer aufgehalten worden und haben das Weite gesucht. Seitdem heißt die Madonna und ihre Kapelle „Nuestra Senyora de la Esperanza“. Außerdem ist die Kapelle das Zuhause einer Christusstatue aus Orangenholz, die aus dem 14. Jhdt. stammen soll. Geöffnet ist die Anlage im Sommer von 10.00 Uhr bis 13 Uhr und nach der Siesta von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Wenn Steine erzählen könnten

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Am Ortstrand von Capdepera gibt es einen Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, ein Strandrestaurant, eine Erste-Hilfe-Station sowie ein reichhaltiges Sportangebot. Windsurfen, Segeln, Tauchen und Wasserski bis hin zum Fallschirmspringen wird angeboten. Der Strand von Sa Font de Sa Cala bietet seinen Besuchern weißen Sandstrand mit etwa 120 Metern Länge und 50 Metern Breite. Sicher gehört er zu den schönsten Buchten an der Ostküste der Insel. Parken ist in der Nähe ebenfalls ohne Probleme möglich.

Der Gemeinderat will in den nächsten Jahren ein auf Eis liegendes Projekt angehen. Die Ortsteile der Germeinde sollen von Cala Rajada. Cala Mesquida, Cala Agulla, bis nach Canyamel mit einem Radweg verbunden werden. Mal sehen ob die Gemeinde die Finanzierung von ca. 6 Mio. Euro hin bekommt. Warten wir also einmal geduldig ab. Aber schön und praktisch wäre dieser Weg schon.

Bereits im Oktober 2016 entschieden die Orte Inca, Selva, Pollenca, Santa Eugenia, Campanet, Consell und Binissalem ihre Städte und Dörfer durch diverse Radwege zu verbinden.




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