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  Coll d'en Rabassa
 

Coll d'en Rabassa



Wer mit dem öffentlichen Bus von der Playa de Palma nach Palma de Mallorca fährt und dabei nicht den Bus nimmt, der über die Autobahn brettert, sondern den "normalen" Linienbus, derjenige kennt wahrscheinlich auch Coll d`en Rabassa. Auch jemand, der für ein Grillfest gutes Grillgut kaufen möchte, kennt mit Sicherheit diesen Stadtteil der Inselhauptstadt. Auch wer einmal im Ort gewohnt hat, wird sich bestimmt an die vielen Flugzeuge erinnern, die über seinem Kopf hin und weg gedüst sind. (Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt und bring die Touris mit) Frei nach der Gruppe DÖF und dem Titel Codo - Neue deutsche Welle. Aber ich schweife ab, weiter gehts mit dem Ort.

Unter den Wolken und über den Dächern

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Hier lebt der Insulaner, egal ob Spanier oder Mallorquiner. Obwohl in der Nähe einige der beliebtesten Wohngebiete (Ciutad Jardin, Portixol usw.) liegen, hat sich das Flair dieser Szeneviertel nicht bis nach Coll d`en Rabassa ausgebreitet. Und genau deshalb mag ich diesen Ortsteil. Kleine gemütliche Cafes, der Gemüseladen, der immer die frischesten Waren anbietet, der Friseur mit wenig bis gar keinen Deutschkenntnissen. Eine Bowlinganlage (man höre und staune) und natürlich die Metzgerei mit seiner tollen Auswahl. Typisch Mallorca also.

Ortsansichten
     
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Wo genau die Grenzen zu den Nachbarorten liegen, ist uns ziemlich egal, dass aber lassen wir gerne als Unkenntnis stehen. Da der Ort bestimmt in den nächsten Jahren kein überlaufenes Urlaubsziel auf der Insel werden wird, lassen es sich die Einwohner weiter gut gehen und verzichten lieber auf die ein oder andere Sehenswürdigkeit.

Apropos Sehenswürdigkeit: Das gibt es hier auch zu sehen
 

In der Umgebung gefunden
    
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Sehenswert ist aber auch die Festung Torre d’en Pau. Wie so oft auf der Insel wurde auch hier zum Schutz vor Piratenüberfälle ein Signal- und Wachturm gebaut. Die ersten Aufzeichnungen über den Turm stammen aus dem 16. Jhdt. Ende des 17. Jhdts. wurde auf Grund des Krieges zwischen Spanien und Frankreich eine Geschützbatterie gebaut. Der spanische König befahl dann im Jahr 1895 den Bau einer Festung.

Torre d`en Pau
 
  

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Hätten Sie gedacht, dass die Mallorquiner ernsthaft daran gedacht haben, die Amerikaner wollten sie angreifen? Aber in der Zeit des Kubakrieges, in dem Spanien ihre Kolonie Ende des 19. Jahrhunderts an die USA verlor, herrschte zwischen Spanien und den USA ein erbitterter Streit. Um es einfach zu sagen, es flogen halt die Fetzen. Und wenn dann Gerüchte über eine Invasion, die in Kürze stattfinden sollte kursieren, hatten das die Menschen in der damaligen Zeit schon ernst genommen. Wird nicht während Streitigkeiten auch heute noch immer alles für bare Münze genommen? Das Ergebnis war, dass die Wehrmauern von Ciutad Jardin mit Sandsäcken verstärkt wurden und an der Stelle des früheren Wachturms eine durchaus respektable Festung errichtet wurde, eben die Festung Torre d’en Pau.  

Bar Cala Canta (Erste Anfahrt nach Landung)
  
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Wir lieben "unsere" Bar mit dem schönen Namen "Cala Canta". Manchmal ist es zwar etwas schwer einen Tisch an freier Luft zu ergattern. Wenn es aber geglückt ist, dann genießen wir den Blick und unser meistens erstes Getränk nach Ankunft auf der Insel. Ein kleines Schwätzchen links, ein nettes Salut rechts, so kann man es sich gut gehen lassen. Den Strand vor Augen und die Kathedrale in fast greifbarer Nähe, Urlauberherz was willst du mehr. Ach so ja, die Sonne ist ja auch noch da. Immer wieder auch gerne in den Wintermonaten kann man selbst zu dieser Zeit öfter im kurzärmeligen Hemd oder T-Shirt hier verweilen.

Und vergessen wollen wir auch nicht das neue Einkaufszentrum mit dem merkwürdigem Namen "FAN". Hier wird den Besuchern alles geboten was das Herz eines shoppenden Besuchers begehrt. Auch einige große deutsche Handelsfirmen sind vertreten. Ansehen lohnt sich, ob auch der Kauf lohnt können wir von hier aus nicht beurteilen.




 
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