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  Colonia de Sant Jordi
 

Colònia de Sant Jordi

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Wenn man von Arenal zur Cala Santanyi in südliche Richtung fährt, findet der Besucher einen weiteren sehenswerten Ort: Colònia de Sant Jordi. Da er etwas ausserhalb der üblichen Touristenrouten liegt, hat der Ort vieles von seinem originalen Flair erhalten. Natürlich kommen regelmäßig Tagesbesucher hierhin, die schönen Strände sind allemal einen Besuch wert. Mit dem Fahrrad oder einem Auto gelangt man von der Hauptstraße Campos-Colònia de Sant Jordi zu der Thermal-Badeanlage Banys und dann mitten durch die Salinen zum Strand Es Trenc. Der Autofahrer muss hier sein Fahrzeug auf dem Parkpatz abstellen. Es sind ja auch nur noch etwa 200 m bis man den Strand oder das Restaurant Es Trenc erreicht.

Die Salinen von Es Trenc
     
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Die Salinen von Colònia de Sant Jordi sind für viele Besucher in zweierlei Dingen sehr interessant. Natürlich sind es zum Einen die guten Salze die man hier produziert. Das Sal de la Vida zeichnet sich durch seinen harmonischen Geschmack und den hohen Gehalt an Mineralien und Magnesium aus. Aber auch der Besuch für Naturfreunde lohnt sich.

Natur pur
   
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Zu jeder Jahreszeit tummeln sich viele verschiedene Vogelarten in diesem Gebiet. Der Ornithologe spricht von etwa 170 verschiedenen Arten. Die meisten Besucher werden aber wohl nur einige wenige Exemplare aus dieser Vielfalt zu sehen bekommen. Es sei denn man macht sich zu Fuss auf den Weg. Bitte bleiben Sie aber immer auf den ausgewiesenen Pfaden. Die Natur dankt es Ihnen. Auf jeden Fall sollte man seinen Fotoapperat nicht vergessen. Zu entdecken gibt es immer wieder neues. An den Rändern der Salzbecken hat sich im Laufe der Jahre eine eigene Flora und Fauna gebildet. Die rote Farbe der Salzteiche liegt am Vorkommen eines bestimmten Kleinstbakteriums.

Impressionen aus CSJ
  
 
 
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Für gewöhnlich halten wir uns mit persönlichen Empfehlungen bei Restaurants und Bars etwas zurück. Beim Hostal Doris machen wir mal eine Ausnahme: Unter neuer Leitung wurde das Ambiente einer gründlichen Umgestaltung unterzogen. Es wird seit 2011 von den Brüdern Joan und Tomeu Pizá Romaguera geführt und hat jetzt schon Auszeichnungen für die gute Qualität des Restaurants und im Bereich Service "Hostal"​ erhalten. Behutsam wurde die Modernisierung spanischem Flair angepasst und was daraus entstanden ist, seht Ihr auf den Fotos:

Wenn Sie weiter in den Ort fahren sind Sie schnell an der Bucht angekommen. Wer hier schön und bequem sitzen möchte geht am Besten zum Hostal Es Turo. Seine Terrasse bietet dem Besucher einen angenehmen Aufenthalt. Zwischen Mai und Oktober fährt jeden Tag das Ausflugsboot zur Insel Cabrera, einem Archipel, das1992 zum Nationalpark erklärt wurde.

Im spanischen Unabhängigkeitskrieg ist die Insel als Gefangenlager genutzt worden. Etwa 12000 Strafgefangene lebten ohne ausreichende Nahrungsmittel und ohne medizinische Hilfe auf dieser kleinen Insel. Nur etwa die Hälfte überlebten die sechsjährige Qual. Auch heute noch können die Besucher verzweifelte Worte der Gefangenen, die sie in die Felsen geritzt haben, lesen. Ein Mahnmal in der Mitte der Insel erinnert an dieses fast vergessene Kriegsverbrechen.

Isla Cabrera (Ziegeninsel)

Ein absolutes Highlight des Ausflugs ist dann auf der Rückfahrt nach Colonia de Sant Jordí die sehenswerte Cova Azul, eine nur vom Meer aus zugängliche Höhle, die sich direkt hinter dem Eingang enorm erweitert. Ihren Namen verdankt die blaue Grotte den Lichtreflexen, die durch das unter und über Wasser einfallende Licht verursacht werden. Das Schwimmen in dieser Grotte ist ein Erlebnis.





Ein anderes Erlebnis ist der Besuch des etwa 21 Millionen Euro teuren Cabrera-Zentrums. Ohne dass Sie sich auf ein Schiff begeben müssen, lernen Sie Cabrera und das Leben im Mittelmeer kennen. Bei diesen Baukosten kann man sich als Besucher auch selbst ein Bild davon machen, wo diese hohe Summe geblieben ist. Das Gebäude ist einem "Talayot" einem Rundbau aus grauer Vorzeit nachgebildet. Mit modernster Technik wird einem das Leben und die Natur auf der Insel Cabrera als auch die Vielfalt des Lebens im Meer näher gebracht. Wer mit dem gläsernen Aufzug nach oben auf die Terrasse fährt, kann bei gutem Wetter sehr gut Cabrea oder wie sie auch heißt, die Ziegeninsel, sehen. Nicht nur für Kinder lohnt sich der Eintritt. Staunen Sie und erleben Sie die Einzigartigkeit der Isla Cabrera. Wir haben den Besuch nicht bereut und die 6 € Eintrittsgelder gerne gezahlt um auch nachfolgenden Mallorcaliebhabern die Möglichkeit zu bieten dieses Infocentrum zu besichtigen. Bitte grüßen Sie Karl von mir. Sie sehen ihn wenn Sie das obige Video anschauen. Der komplette Name lautet übrigens: Karl Palinurus

Strände

Südlich von Colònia de Sant Jordi in Richtung Cap de Ses Salines befindet sich der Strand der Platja de es Carbo, den man nach einem etwa viertelstündigen Fußmarsch vom Parkplatz aus erreicht. Etwa 1,5 Kilometer lang und geschätze 30 Meter breit mit feinstem Sand. Es gibt keine Service- oder Unterhaltungsangebote an diesem naturbelassenen Strand.

Etwas geschützt in einer halbmondförmigen Bucht liegt die Platja de Es Dolc am östlichen Ende von Colonia de Sant Jordi. Der etwa 300 Meter lange und durchschnittlich 30 Meter breite Strand besitzt mit dem glasklaren Wasser fast schon so etwas wie Karibikfeeling. Sonnenschirme, Liegen und eine kleine Strandbar, was will der Urlauber mehr.
Zu erreichen ist der Strand mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Auto. Vom Parkplatz läuft man etwa 5 Minuten.

Die Platja Es Estanc, die auch
Platja Es Coto genannt wird, ist von Pinien umsäumt. Auch hier kommt ein wenig Maledivenfeeling auf. Leider fehlen dann doch die entsprechenden Palmen. Etwa 450 Meter lang und nicht ganz 40 Meter breit, Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, perfekt für Badefreuden oder schöne Spaziergänge.

Und natürlich die Platja Es Trenc mit etwa 3 Kilometern Länge. Ein schöner Ort für einen entspannten Tag am Meer. Wassersportmöglichkeiten, Liegestuhlverleih und Strandrestaurant sind vorhanden, in den malerischen Dünen ist zum Glück kein Serviceangebot.

Wenn Sie lieber ein umfangreiches Serviceangebot nutzen möchten, sind Sie an der Sa Platja des Port gut aufgehoben. Dieser kleine etwa 160 Meter lange und durchschnittlich etwa 20 Meter breite Strand liegt in der Nähe des Hafens. Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, einige Strandbars oder Restaurants, alles wird angeboten. Erreichen können Sie den Strand zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Auto.

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