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  Inca
 

Inca  


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Im Inland von Mallorca liegt der Ort Inca. Hier leben etwa 30.000 Menschen und damit ist Inca die drittgrößte Stadt Mallorcas. Zu erreichen ist Inca entweder über die Autobahn MA 13 oder, wenn man kein Auto hat, mit der Eisenbahn von Palma de Mallorca aus. Jeden Tag hat man etwa 20 mal die Möglichkeit, einzusteigen. Auch gibt es eine Reihe von Busverbindungen von und nach Inca. In der Stadt findet der Besucher mehrere Lederfabriken mit den dazu gehörigen und gerne besuchten Verkaufsmärkten.

Rotondas
   
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Fast ein kleines Paradies für Besucher (wenn nicht der Preis wäre), die etwas suchen, das aus Leder hergestellt wird. Mit ein wenig Glück kann man hier Schuhe, Jacken oder Taschen in guter Qualität etwas preisgünstiger erwerben als sonst in den üblichen Geschäften. Ein Besuch Incas lohnt aber auch wegen des bunten Wochenmarktes, der wöchentlich jeden Sonntag und Donnerstag in der Altstadt veranstaltet wird.

Mercado mit vielen kleinen Verlockungen

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Frisches Gemüse und Obst von den Bauern aus dem Umland werden günstig angeboten. Leider entwickelt sich dieser Markt immer mehr zum Touristenmarkt, Billigartikel und Imitationen werden für Urlauber angeboten. Man muss schon sehr genau hinsehen, in welchem Land das Objekt der Begierde hergestellt wurde. Lassen Sie sich nicht zu einem schnellen Kauf verleiten. Uhren oder Sonnenbrillen von sehr bekannten Marken bekommt man nun einmal nicht für einen 10 Euroschein. Wer zum Shopping gekommen ist, dem kann man besser die reizvoll und neu gestaltete Einkaufszone in der Mitte des Ortes empfehlen.  

Eine Fira in Inca - Ein schönes Erlebnis


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Oder Sie haben den richtigen Zeitpunkt erwischt um Inca zu einer der gern stattfindenden Feste zu besuchen. Jedes Jahr gibt es 3 große Veranstaltungen. Dann sollten Sie sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. Egal ob für die kleinen oder großen Kinder, für jeden ist bestimmt etwas dabei. Als Beispiel sei genannt, dass ich auf dem Markt mein erstes echtes mallorquinisches Bier getrunken habe. Einfach lecker, es hat mich ein wenig an das deutsche Bockbier erinnert. Aber auch für sonstiges Wohl wird gesorgt. 

Eine Oase der Erholung ist die hübsche Fußgängerzone, ohne Autoverkehr und dem damit verbundenen Lärm. Der Besucher kann hier gemütlich schlendern oder in einem Cafe seinen Veterano oder Cafe con Leche schlürfen. (Warum eigentlich immer Veterano, ein 43er geht doch auch mal) Viele, meistens für die Damen, interessante Läden verführen den Gast zu einem Kauf eines der Angebote, die entweder aus einheimischer Produktion sind oder aber auch einen internationalen Ursprung haben.

Sehenswürdigkeiten

 
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Interessant ist die alte Pfarrkirche Santa Maria la Major, die ihren Ursprung in einem Bethaus aus dem 12. Jahrhundert hat. Sie liegt direkt im Zentrum von Inca an der gleichnamigen Placa Santa Maria la Major. Kurz nach der Eroberung Mallorcas wurde die einfache Pfarrkirche im Jahre 1248 auf den Fundamenten einer ehemaligen Moschee erbaut. Der quadratische Glockenturm ist eine absolute Rarität auf der Insel.

Ein paar Kilometer ausserhalb von Inca in Richtung
Pollenca liegt direkt neben der Straße die Oratori Santa Margalida de Crestatx. Eine schöne kleine Kapelle, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten.

      Oratori Santa Margalida de Crestatx
 
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Im Zentrum Incas gibt es einige kleinere Kellerlokale (Cellers), die inselweit bekannt sind für ihre gute Küche. Das "Can Ripoll" und das "Sa Travessa" kann ich beide unbedenklich empfehlen. Hier findet der Hungrige so leckere Speisen wie Kaninchen, Spanferkel oder butterweiche Lammschultern. Die Lokale waren vormals Weinkeller, daher auch der Name.

Schöne und gute Celler in Inca
    
    
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Vieles in diesen Kellern, wie zum Beispiel die riesigen hölzernen Weinfässer, erinnern an diese Zeit. Wer gute Weine und einheimische Speisen mag, für den lohnt ein Besuch auf jeden Fall. Seit einigen Jahren hat Inca wieder eine Zugverbindung mit der Inselhauptstadt. In der Carrer Miquel Duran liegt die Markthalle. Jeden Tag, ausser am Sonntag, bieten die Bauern der Umgebung all das an, was Herz und Magen gefällt. Ein Duft von aromatischem Knoblauch, frischem Fisch, jungem und manchmal auch altem Gemüse , knackiges Obst und leckeren Oliven liegt ständig in der Luft und macht Appetit auf ein inseltypisches Gericht.

Die Region des Raiguer und im Besonderen die Stadt Inca sind als Zentrum des Schuh- und Lederhandwerks auf Mallorca bekannt. Die Schuhmacherzünfte sind die ältesten auf Mallorca und datieren zurück bis zur katalanischen Eroberung der Insel im 13. Jahrhundert. Das Leder- und Schuhhandwerk hat sich in dieser Stadt zu Industrieunternehmen von internationalem Ruf entwickelt.

Ein Denkmal für die Zunft

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Überrascht war ich ein wenig von der Vielzahl der Vögel, die ein Falkner ausgestellt hat. Wunderschöne und einzigartige Tiere. Wer die Möglichkeit hat, eine Falknervorführung mitzuerleben, sollte dieses Schauspiel auf keinen Fall verpassen. Im Naturpark La Reserva Puig de Galatzó war ich sehr beeindruckt von den Tieren.

Der Falkner und seine Vögel (ein kleiner Teil)
     
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Ganz in der Nähe eines der vielen Ledergeschäfte, fanden wir ein hauptsächlich von Einheimischen besuchtes Restaurant. Hier kann der Besucher mit Sicherheit sagen, das Auge isst immer mit. Lassen Sie es sich schmecken. Das Ambiente lädt micht nur zum Essen, sondern auch zum Wohlfühlen ein. Bon Profit.

Wenn Sie die Bilder genauer ansehen, werden Sie bestimmt auch den Namen dieses Gastronomie-Tempels herausfinden. Wenn nicht, dürfen Sie mich aber auch gerne anschreiben.

    

  
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In der Nachbarschaft findet der Besucher auf dem zwar nur 304 Meter hohen Berg eine kleine Kapelle, die Santuari de Santa Magdalena. Von hier aus haben Sie eine wirklich schöne Rundumsicht. Die kleine Ermita aber ist leider keine besondere Sehenswürdigkeit. Ein Ort, der nicht unbedingt in einen Reiseführer gehört, es sei denn, Sie suchen einen Platz, an dem Sie an Picknicktischen Ihren Proviant verzehren möchten. Vielleicht können Sie Drachenfliegern bei ihren Starts zusehen.

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