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  Magaluf
 

Magaluf 


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Magaluf liegt am westlichen Ende der Bucht von Palma und gehört zur Gemeinde Calvià. Wie in S'Arenal wurden hier zahlreiche Plattenbauten errichtet, um die Touristen unterzubringen, das Gesamtbild des Ortes ist hier noch mehr durch die aneinander gereihten Hochhäuser bestimmt als an der Platja de Palma. Während S'Arenal eher von deutschen Touristen besucht wird, dominieren in Magaluf englische Pubs, Fish and Chips, Pizzarias und Billardbuden das Straßenbild. Auch ein paar Kirmesattraktionen findet der urlaubssüchtige Inselbewohner hier. Alles einfach nur very british.

Der feinsandige Strand von Magaluf ist circa einen Kilometer lang und damit einer der längsten im Bezirk Calvia. Das Tourismusbüro weist 1700 Liegen und 850 Sonnenschirme aus. (Mir war die Anzahl zu groß und habe nicht nachgezählt) Der Ort ist ein Zentrum des englisch-mallorquinischen Nachtlebens. Hier gab es unter anderem die größte Discothek der Insel, das „BCM Palace“, und weitere Angebote der Unterhaltungsindustrie, wie „Aquapark“, „Marineland“, „Dorado City“. Am Tage zieht es die Besucher in das "House of Katmandu". Ein Vergnügungspark der besondere Attraktionen bietet.

        Tanzen bis der Arzt kommt                                        House of Katmandu
     
  
Kreisverkehr mit Steinschleuderern
  
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Über die Herkunft des Ortsnamens Magaluf gibt es zwei verschiedene Theorien. Die eine Theorie vermutet einen jüdischen Ursprung, die andere leitet ihn aus der arabischen Bezeichnung für „gestautes Wasser“ her. Zusammen mit Palmanova bildet Magaluf das Pendant zur Platja de Palma. Der helle und feinsandige Strand erstreckt sich auf etwa 1.000 Metern Länge und ungefähr etwa 60 Meter Breite. Badegäste finden hier alles für den perfekten Tag am Meer: Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, Restaurants und Beachbars sowie öffentliche sanitäre Einrichtungen. Ein umfangreiches Freizeitangebot sorgt dafür, dass Langeweile an der Platja de Magaluf ein Fremdwort ist. Wer es besonders schnell liebt, leiht sich einen Ps-starken Jetski aus, eine ruhigere Gangart bietet das Tretboot fahren. Windsurfen, Wasserski, Beachvolley und Fußball, alles ist möglich. Strandwächter gewähren eine gewisse Sicherheit beim Baden. Trotzdem sollten die Erwachsenen immer ein wachsames Auge auf die Kinder werfen. Besucher erreichen den Strand per Bus, Taxi oder Pkw. Das Auto kann man gegen eine kleine Gebühr auf dem Parkplatz abstellen, der in unmittelbarer Nähe des Strandes liegt.

Eine schöne Urlaubserinnerung
   
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Vor dem Strand liegt in einiger Entfernung die kleine Insel "Illot de sa Porrassa". Als geübter Schwimmer kann man dieses Eiland erreichen. Manche, die sich überschätzen, müssen schon mal vor dem Erreichen kapitulieren. Dieses kleine Eiland diente der Flotte König Jaumes I. als Zuflucht bevor er 1229 zur Eroberung Mallorcas mit seinen Truppen in Santa Ponca an Land ging. Und wenn wir schon in der Vergangenheit sind, kann man heute ruhig erwähnen, dass früher in Magaluf die Gesetzesbrecher und Schmuggler Unterschlupf gefunden haben. Das gesamte Gebiet war ein Feucht- und Sumpfgelände und dadurch für die Obrigkeit schwer zu verwalten.

Der Strand von Son Maties liegt zwischen Palmanova und Magaluf an der Südwestküste, direkt vor der gleichnamigen Feriensiedlung. Feiner weißer Sand erstreckt sich hier auf einer Länge von etwa 450 Metern und einer durchschnittlichen Breite von 35 Metern und fällt flach ins leuchtend blaue Wasser ab. Die Infrastruktur des beliebten Strandes bietet vom Kinderspielplatz über öffentliche Duschen, Liegestuhlverleih, Erste-Hilfe-Station und Wassersport bis zur Strandwacht alles, was das Urlauberherz begehrt. Einige Cafes und Restaurants an der Strandpromenade versorgen Gäste mit Erfrischungen und Gerichten für den kleinen und großen Hunger. Am Besten erreicht man den Strand zu Fuß oder mit dem Bus. 

Unser Fazit ist und war, um diesen Ort während der Haupturlaubszeit besser einfach einen weiten Bogen machen. Wer aber Party und Karaoke mag, ist hier bestens aufgehoben. Auf jeden Fall wissen wir seit unserem letzten Aufenthalt, auch die Engländer verstehen die "Sau" rauszulassen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. (Dabei dachten wir immer, dass es am Ballermann schon freizügig abgeht) Es gibt im Leben immer scheinbar noch eine Steigerung.

 

 
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