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  Orient
 

Orient 


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Was gibt es über Orient alles zu sagen.... Eines ganz bestimmt: Orient ist wohl das kleinste Dorf auf Mallorca. Bei der letzten Erhebung wohnten hier gerade einmal knapp 20 Menschen. Verwaltet wird es von Bunyola aus. Es gehört aber auch zweifellos zu den schönsten Dörfern Mallorcas. Apfel- und Mandelplantagen, Olivenbäume und natürlich die schönen Terrassen bestimmen das Bild von Orient.

Ortseindrücke bei Aprilwetter
 

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Zwar war bei dem Besuch im April das Wetter so ganz und gar nicht nach unserem Geschmack, doch auch auf Mallorca gilt der alte Spruch: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Aber auch dieser Spruch hat uns nicht dazu bewogen, längere Zeit im Ort zu verweilen. Na ja, vielleicht klappt es ja im nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Urlaub einmal. Der Ort ist nach Aussagen befreundeter Mallorcaliebhaber nämlich schon schön. Abwarten und Tee trinken. (Cafe con Leche)

Der gesamte historische Ortskern mit der Kirche Sant Jordi steht offiziell unter Denkmalschutz. Das macht es nicht einfacher hier zu leben, ausser dass es manchmal finanzielle Hilfen gibt, zum Beispiel um eine umgefallene Mauer im Dorf zu reparieren oder den nicht öffentlichen Weg zum Wasserfall Torrent de Coanegra zu legalisieren und offiziell für Besucher zugänglich zu machen. Dieser Torrent entsteht in der Nähe des Örtchens und wird von Wanderern immer wieder gerne für Ausflüge besucht. 16 Km ist die Länge des Sturzbaches, das Wasser läuft weiter in einen anderen Torrent, welcher dann letztendlich in die Bucht von Palma fließt.

Durch die östliche Lage von Bunyola hat es den Bein
amen "das Dorf der aufgehenden Sonne" bekommen. Am höchsten Punkt des Ortes (450 m) liegt die Kirche St. Georg (Sant Jordi). Nachdem Erzherzog Ludwig Salvator bereits die Kirche erwähnt hat, besuchen jedes Jahr viele Urlauber dieses Kirchlein, um das schöne Innere zu besichtigen.


Verschont geblieben von der Bauwut finanzstarker Immobilienfirmen ist der Charme des Ortes. Bauen durfte nur, wer mindestens 50.000 Quadratmeter Baugrund vorweisen konnte und das ist meistens eine Seltenheit auf der Insel.

Das Fazit für diesen Ort ist meiner Meinung nach so: Orient bleibt Orient, ein verschlafenes Dorf, wo um neunzehn Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. Und wenn es draußen kalt ist, auch gerne eine gute Stunde früher. Wer aber den Ort besucht, wird bestimmt vom besonderen Charme dieses typischen mallorquinischen Dorfes eingefangen.


 

 
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