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  Palma
 

Palma

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La Ciutat, wie die Mallorquiner liebevoll ihre Hauptstadt nennen, beeindruckt Besucher und gleichermaßen auch die Einwohner immer wieder. Ständig gibt es Neues zu entdecken. Eine pulsierende Metropole auf der wohl schönsten Baleareninsel: Mallorca. Als ich mich zum ersten Mal dem Hafen näherte, damals noch mit der Fähre, sah ich als erstes Bild: Yachten, Palmen und natürlich die Kathedrale ...

Übrigens heißt Palma wieder nur noch Palma. Das "de Mallorca" ist wieder Vergangenheit. (Dez. 2016)

        Marina                             Kathedrale La Seu
   
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Der Anblick von La Seu, wie die Kathedrale genannt wird, wirkte geradezu magisch auf mich. Besonders in der Zeit wenn die Fähre einläuft, also sehr früh am Morgen, erstrahlt das monumental wirkende Gebäude in den schönsten Farben. Heureka, ich hatte es geschafft, ich bin angekommen. Das erste Mal auf dem Boden von Mallorca. Die lange und manchmal auch langweilige Fahrt war vergessen, nun hieß es nur noch nach vorne schauen.

Wie viele andere Orte auf Mallorca hat auch Palma eine abwechslungsreiche und interessante Geschichte zu erzählen. Heute bietet die Stadt moderne und weltoffene Architektur und beweist dadurch ihre fortschrittliche Einstellung. Die Sonne, die Stadt und der Himmel verschmelzen mit dem tiefen Blau des Mittelmeers. Mehr als 400.000 Einwohner zählt die Stadt, das ist in etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Insel. Das Kulturangebot Palmas ist beeindruckend, besonders wenn man die Größe der Stadt in Erwägung zieht. Und es gibt zahlreiche Monumente und Bauwerke, welche man auf jeden Fall besichtigen sollte. Auch heute noch, nach vielen persönlichen Besuchen, finden wir immer wieder neue Sehenswürdigkeiten. 

La Seu, so wird die Kathedrale von den Stadtbewohnern genannt, ist wohl das berühmteste Wahrzeichen von Palma. An ihr wurde vom 14. bis zum 19. Jahrhundert gebaut, und der höchst kreative Antoni Gaudí gestaltete ihr Inneres im 20. Jahrhundert neu. Die Ergebnisse sind gleichermaßen faszinierend wie originell und kaum mit Worten zu beschreiben. Erleben Sie bei einem Besuch selbst was sich der Künstler einfallen ließ. Besondere Erwähnung verdienen auch die Puerta del Mirador, das dem Meer zugewandte Tor (ein Werk des Architekten Guillem Sagrera), die Kapellen Capilla Real und Capilla de la Trinidad, sowie das Museum mit Meisterwerken vor allem aus der Barockzeit. Geweiht wurde die Kathedrale der Jungfrau Maria. In der Kathedrale kann man jeden ersten Dienstag im Monat von 12.00 bis 12.30 Uhr ein Orgel-Konzert mit dem Organisten der Kathedrale, Bartomeu Veny besuchen. Der Eintritt ist frei.

Gleich nebenan liegt der königliche Palast "La Almudaina". Errichtet wurde das Gebäude auf den Resten eines maurischen Bauwerkes. Da der Palast dem spanischen König Juan Carlos während seines Sommerurlaubes als Amtssitz dient, kann er in dieser Zeit von der Öffentlichkeit nur teilweise besichtigt werden. Mit ein wenig Glück können Sie aber sogar einen Blick auf die königliche Familie erhaschen.

Wachablösung
   

Am jeweils letzten Samstag eines Monats, Highnoon um 12 Uhr, gibt es am Palast eine Wachablösung zu sehen. Unter den Klängen von Militärmusik wechselt dann die Palastwache des 47. Regiment der spanischen Infantrie ihren monatlichen Dienst. Eine speziell für Touristen in spektakulärer Weise in Szene gesetzte Veranstaltung. Der Wechsel wird aber schon seit dem Jahr 1808, nur nicht so ansehbar, durchgeführt.

       Kathedrale La Seu             Palau de l'Almudaina
  
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Ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kathedrale liegt das historische Gebäude "Merlets de la Llotja de Palma". Bereits im Jahr 1426 begann der Bau nach den Plänen des Architekten Guillem Sagrera aus Felanitx. Allerdings schaffte es dieser große Baumeister nicht, dieses Gebäude innerhalb der vorgesehenen Frist von 12 Jahren zu beenden.

La Lonja
   
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Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Bei einigen heutigen Bauvorhaben klappt die fristgerechte Fertigstellung ebenfalls nicht. Eine Zeit lang war das Gebäude dann der Sitz der Seehandelsbörse. Aber es befanden sich in den Mauern im Laufe der Jahrhunderte auch eine Kanonenfabrik, ein Gerichtsgebäude oder ein Museum für Malerei und Archäologie. Heute finden häufig ansprechende und interessante Kunstausstellungen statt. 

Im La Lotja Viertel haben wir ein perfektes Plätzchen zum Ausruhen gefunden. Die Bar "El Coto" oder wie wir gerne sagen "La Rosa" ist ein idealer Platz um ein wenig zu verschnaufen oder dem Körper einige wichtige Nachschubmaterialen zukommen zu lassen. Gleich an der Placa de la Drassana ist die Cafeteria nicht zu übersehen

Nicht nur die Katzenberger liebt "Rosa"
   
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Der Paseo des Born ist das eigentliche Herz des historischen Zentrums und zugleich eine der belebtesten und beliebtesten Straßen der Stadt. Flankiert wird sie von engen mittelalterlichen Gassen ebenso wie von eleganten Palastbauten aus dem 19. Jahrhundert. Der italienische Einfluß, generell auf Mallorca, ist stets spürbar und hier besonders offensichtlich.


Sphinx „ Die Löwinnen“             Església Santa Creu              Font de les Tortugues
                       

Schildkrötenbrunnen                                               Brunnen Joan Alcover
   
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Spazieren Sie durch die engen Gassen der Altstadt und entdecken sie viele bemerkenswerte Paläste, wie die von Colom, Villalonga, Oleo, Truyols und Oleza, das Erzbischöfliche Palais, die Kirche Iglesia de San Francisco und die Arabischen Bäder, die zu den wenigen Überresten aus der maurischen Epoche auf Mallorca zählen.

 Typischer Balkon                      Prachtbau                                 Treffpunkt
   
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Am Plaza de Cort finden Sie das Ayuntamiento, ein Rathaus mit einer großartigen Fassade aus dem 17. Jahrhundert, oder die gotische Kirche Iglesia de Santa Catalina. Der meistgenutzte Treffpunkt in der Altstadt ist ein alter Olivenbaum. Von hier gelangen Sie bequem in alle Richtungen der Ciutad.

Olivenbaum                         Innenstadt                                   Rathaus
     
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La Rambla und Avenida de Jaime III sind zwei weitere wichtige Geschäftsstraßen mit schönen Bauwerken, darunter die Casa Berga (heute Sitz des Provinz-Gerichts) mit ihrem beeindruckenden barocken Balkon. Die Calle del Sindicato war der Sitz der mittelalterlichen Gremien. In den vielen schmalen Gassen werden sie bestimmt viele weitere beeindruckende Gebäude finden. Nehmen Sie Ihren Fotoapparat und schiessen Sie los. Es gibt viel zu tun, packen Sie es an. Wir, als Beispiel, mögen unter den vielen anderen schönen Motiven die man findet, besonders auch ausgefallene "Puertas", Türen und Türklopfer in allen Variationen (s. Bildershow, klicke hier)

Alte, schmale Gassen und jede Menge Fotomotive
    
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 Vergessen Sie nicht das Schloss Bellver. Etwas abseits gelegen ist diese Festung ein unbedingtes Muss auf Ihrem Palma-Rundgang. Auf einem Hügel in der Nähe des historischen Zentrums gelegen, wurde das Castell im gotischen Stil von Peré Salvá erbaut. Seine Eleganz läßt den Besucher beinahe vergessen, daß es ursprünglich militärischen Zwecken diente. In seinem Inneren befindet sich ein Museum mit sehenswerten Objekten des klassischen Altertums.

         Innenhof mit Brunnen               Castell del Bellver        Blick nach Palma de Mallorca
   
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Palma war viele Jahrhunderte von einer mächtigen Festungsmauer umgeben. Welcher Teil der Mauer aus der Römerzeit stammt oder welcher Teil in der Epoche der Mauren gebaut worden ist, wird durch die Gelehrten immer noch erkundet.

                Museum Palau March     Torre d'Es Moro     

Kreuzfahrer und sonstige Seefahrer finden Schutz im Hafen
   
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Die Geschichte sagt uns, daß Mallorca nach der Eroberung von 1229 durch Jaume I., eine über 300 Jahre andauernde Periode mit mehr oder weniger friedlichem Umgang mit den Nachbarländern hatte. Aber die technische Entwicklung von Waffen, insbesondere der von Kanonen, führte dazu, daß viele damals mächtige Städte wie Konstantinopel oder Rhodos von Feinden überfallen und erobert worden sind. Diese beiden Eroberungen waren auch hauptsächlich der Grund, daß die Stadtältesten von Palma de Mallorca sich damals entschlossen haben, eine gewaltige Stadtmauer zu errichten. Diese sollte allen Feinden, egal woher sie auch immer gekommen wären, genügend Widerstand entgegen bringen.

Torrent de Sa Riera
 

Device to Root out Evil (1997)
Künstler: Dennis Oppenheim


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Mit Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte die Meinung vor, dass eine massive Stadtmauer nicht mehr erforderlich sei. Deshalb wurde sie fast komplett eingerissen, um für eine moderne und großzügige Ringstraße Platz zu machen. Genau dort wo heute die Avenidas zu finden sind. Zum Glück sind einige Teile der alten Mauer noch erhalten. Unterhalb von der Kathedrale und im westlichen Teil des Passeig Sagrera (Baluard de Sant Pere) oder auch hinter dem Parc de la Mar gibt es Reste zu sehen.

  
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Bis hierhin kamen in früheren Jahren die Wellen des Mittelmeers an die Stadtmauern heran und das Meeresufer erreichte fast den Sockel der Kathedrale. Wenn Sie müde vom Laufen geworden sind, machen Sie doch im Parc de la Mar eine kleine Pause. Schatten spenden Ihnen die Bäume und die vielen Brunnen mit den Wasserspielen vermitteln Ruhe und Gelassenheit. Nicht nur Palmas Brunnen, sondern inselweit unzählige Brunnen können Sie in meiner Bildershow sehen. Es sind viele - nehmen Sie sich vielleicht ein Glas Vino Tinto und etwas Zeit...und schauen Sie hier.

Brunnen im Parc de la Mar
 
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Vielleicht darf es auch ein wenig Kultur sein. Wenn Sie genau hinschauen gibt es vieles zu entdecken. Es lohnt sich auf jeden Fall. So zum Beispiel die Statue vom berühmten griechischen Dichter Kavafis. Es gibt zwar keinerlei Beweise, dass der griechische Dichter Konstantinos Kavafis (1863-1933), jemals auf der Insel, geschweige denn in Palma gewesen war. Totzdem steht im "Jardins de S'Hort del Rei" diese Statue. Ein paar Meter weiter finden Sie die Statue eines mallorquinischen Steinschleuderers.

              Statue "Jonica"              Steinschleuderer          Monument a la dona (Miro)

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Berühmt für ihre Schönheit sind in Palma die "Patios". Innenhöfe von Herrschaftshäusern die in den letzten Jahrhunderten entstanden sind und den Wohlstand vieler mallorquinischer Familien widerspiegeln.

 

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Mehr als 100 Innenhöfe sind in den engen Gassen zu besichtigen. Besorgen Sie sich einen Stadtplan und erkunden Sie Palmas Altstadt auf eigene Faust. Leider sind nicht alle Patios jederzeit zugänglich. Wir versprechen Ihnen trotzdem einen unterhaltsamen Tag und viele schöne Eindrücke. Geführte Touren werden zwar angeboten, doch ich rate davon ab. Wenn Ihnen in etwa zweieinhalb Stunden das Wissen über 15 Patios um die Ohren gehauen wird, ist es schwer die Schönheit der einzelnen Patios zu geniessen. Leider erhält der Teilnehmer auch keine noch so kleine schriftliche Information zum Nachlesen. Unsere Meinung: Nehmen Sie lieber die 10 € Gebühren pro Person und trinken Sie dafür einen guten Cafe con Leche oder kaufen Sie in einem der ansässigen Geschäfte eine der hier hergestellten Leckereien. Ensaimadas schmecken nicht nur zum Frühstück, sondern auch bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Palma de Mallorca.

Sollten Sie ein wenig den Drang zu einem leckeren Essen bekommen besuchen Sie doch einfach den ehemaligen Schlachthof. Keine Angst, die ehemalig nicht so besucherträchtigen Hallen sind heute ein oft und gerne aufgesuchte Lokalität. Neudeutsch nennt sich das dann "Foodstreet". Hier finden Síe bestimmt leckere und preiswerte Köstlichkeiten die begeistern können. Bon Profit und que aproveche.

Mehr als beliebte Anlaufpunkte - einfach Leben und geniessen pur
 

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Natürlich sind Sie mit dem RundGANG noch lange nicht fertig. Für müde Wanderer empfehlen wir dann auf jeden Fall noch die RundFAHRT mit den roten Doppeldeckerbussen. Alle 20 Minuten fährt der Bus viele Sehenswürdigkeiten Palma de Mallorcas an.

Die Fahrscheine sind für 24 Stunden gültig. Während eines Tages kann der Besucher nach dem praktischen „Hop-on-hop-off“ Verfahren so oft ein- um- oder aussteigen wie er gerne mag. Bleibt man sitzen, erlebt man selbst während der Rundfahrt viele Eindrücke, um sich ein erstes Bild von der Stadt zu machen. Gut 1 Stunde und 30 Minuten braucht der Bus für die gesamte Fahrt.

Aussteigen sollten Sie aber auf jeden Fall am "Pueblo Espanol". In diesem spanischen Dorf sind Burgen, Paläste und Kirchen aus ganz Spanien in etwas kleinerem Format nachgebaut worden. Eine eigene und schöne Welt für sich. Mehrere Restaurants, einige Kunsthandwerksbetriebe, Boutiquen und Souvenirshops bieten an den Werktagen ihre Produkte an. Seit einiger Zeit findet im Dezember ein kleiner aber interessanter Weihnachtsmarkt statt. Vom Nikolaus bis zum Tannenbaum, alles können Sie hier erwerben.

Pueblo Espanol - immer einen Besuch wert
   
    
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Wenn Sie ein wenig Glück haben, finden Sie vielleicht auch den Bischofsgarten, den "Jardí del Bisbe". Seit ein paar Jahren wird dieser hübsche Park auch wieder gepflegt. Eine Oase der Ruhe und Harmonie, mitten im hektischen Treiben der Großstadt. Alles wurde gemäß der traditionellen Aufteilung der Gärten der Herrenhäuser von Palma erneuert. Neben Bäumen und Büschen findet der Besucher auch Kräuter, symmetrisch angeordnete Blumenbeete und kleine Teichbecken mit Wasserrosen. Außer den hübsch blühenden Pflanzen, findet der Botaniker aber auch noch etwa 30 der interessantesten Gewächse auf Mallorca. Dazu gehören natürlich die Orangen, Mandarinen und Zitronen genauso wie der Granatapfel, die japanische Mispel oder die Artischocke. Gerade im Frühjahr verströmt der Garten durch die vielen Blüten einen ganz besonderen exotischen Duft.

Ein romantischer und ein ruhiger Ort. Etwas abseits der stark frequentierten Gassen gelegen kann man hier wunderbar entspannen und mal für einen Moment die Seele baumeln lassen. Verständlich, dass der Garten mit so einem schönen Entree ausgestattet ist, wie das nächste Bild zeigt.

Eingang zum Bischofsgarten

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Wenn Sie zur Weihnachtszeit auf der Insel sind, schauen Sie sich doch einmal die vielen Krippen an, die in Palma jedes Jahr in der schönen Altstadt und in diversen Kirchen aufgebaut werden. Ein Highlight ist dabei bestimmt die Krippe im Kulturzentrum Misericordia. Mehr als 350 Figuren sind dort in ganz "Betlehem" zu sehen. Natürlich ist nicht nur der Stall mit seiner besonderen Szene eines der wichtigsten Teilstücke der Ausstellung. Viele traditionelle und manchmal auch ausgestorbene Berufe sind zu sehen. 5 sehr tatkräftige Damen haben in 14 Tagen ein Kunstwerk der besonderen Art erschaffen. Danke dafür.

Wochenmärkte Palma 

Mittwoch: Markt an der Av. Amèrica - Antas d´Ulla - Tamarells zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Mittwoch: Markt an der Torre d´en Pau (C/ Illa de Samos - C/ Josep Mascaró) zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Dienstag, Donnerstag und Samstag: Markt in Can Pastilla (Plaza Pius IX)  zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Dienstag, Donnerstag und Samstag: Markt und Flohmarkt an der Plaza Pere Garau
zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Dienstag, Donnerstag und Samstag: Markt in Santa Catalina (Plaza Navegació) zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Samstag: Markt in Son Ferriol (Plaza Prevere Bartomeu Font) zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uh

 
 
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