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  Peguera
 

Peguera


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Zwischen Santa Ponca und Camp de Mar liegt der vor allem bei deutschen Touristen beliebte Ort. Seit der Fertigstellung der Umgehungsstraße besitzt Paguera neben dem Sandstrand und den zahlreichen Hotels auch eine verkehrsberuhigte Promenade und hat damit alles, was ein Urlaubsort braucht. Überzeugen lassen, dass man hier urlauben kann, konnte ich mich erst kürzlich.  

     

   
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Im Zentrum des Ortes liegt der "Bulevar de Peguera", eine Einkaufsmeile mit einer Vielzahl von kleinen Geschäften die so allerlei anbieten. Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge im Leben die ein wenig schmunzeln lassen.


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Die weiblichen Gäste erfreuen sich bestimmt an den vielen Schuh- und Handtaschenläden. Abends nach dem Essen noch ein wenig shoppen gehen oder wie andere sagen, die Beine verteten ist eine gern gemachte Abendbeschäftigung. 

Hier läßt es sich gut urlauben
    
  
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Auch abends ist in Pagueras Discotheken und den zahlreich vorhandenen Bars und Restaurants für die nötige Unterhaltung gesorgt. Wir empfehlen die Disco Rendezvous mit einem DJ, der sein Fach versteht und den nettesten Gästen in ganz Paguera. Beim nächsten Urlaub wird wieder abgerockt. Immer ab 22 Uhr geht es hier ab vom Feinsten, für alle die zwischen 30 und ~ sind. Ich habe extra kein Alterslimit angegeben, damit ich auch noch mitfeiern kann.

Den Stier gibt es öfter zu bestaunen
   
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Am Ortsausgang Richtung Andratx befindet sich die im mexikanischen Stil gebaute Siedlung Cala Fornells, die vom spanisch-russischen Architekten Pedro Otzoup entworfen wurde. Sehenswert, aber mehr auch nicht, ist meine Meinung. Und die Meinung meiner LAG: hier ließe es sich traumhaft schön wohnen. Die, die jetzt schon dort wohnen lieben es unter sich zu bleiben und lassen sich nur selten in Paguera sehen.

Cala Fornells
   
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Nur wenige Kilometer von Paguera entfernt, in der Sierra de Tramuntana, lohnt sich der Besuch von kleinen und idyllischen Bergdörfern wie Galilea, Esporles und Estellencs. Alle kleinen Orte dort im Gebirge aufzuzählen macht hier keinen Sinn aber Sie können bei den jetzt aktuell beschriebenen 120 Orten sicher das eine oder andere "Nest" finden.

Enflich haben wir es mal geschafft einen Ausflug über das Meer zu unternehmen. Ein tolles Erlebnis mit Eindrücken die man halt nur vom Wasser aus bekommen kann.


 
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Wanderfreunde kommen in Paguera voll auf ihre Kosten. Ob Sie eine Wanderung zum Wachturm am Cap Andritxol machen (etwa 1,5 Stunden) oder Sie gehen den Weg zum Hausberg von Paguera den "Drachenkopf Sa Bruta", der eigentlich den schönen Namen "Es Castellot de na Mario" trägt (ca. 2 Stunden), festes Schuhwerk ist Voraussetzung für eine sichere Wanderung und ein schönes Urlaubserlebnis. Der etwa 11 Meter hohe Wachturm am Cap Andritxol wurde zwischen 1580 und 1582 erbaut, um sich vor den häufigen Piratenüberfällen besser schützen zu können. Ob das auch der Grund war, warum ein bekanntes deutsches Fotomodell eine Zeit lang ein Grundstück mit Villa hier hatte, ist mir unbekannt. Heute ist der Torre renoviert und man kann ihn auch über einen Fahrweg erreichen.

   
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Wer Strandtage vorzieht, findet reichlich Platz und Gelegenheit an den schönen Stränden. Paguera verfügt gleich über drei Strände: den Hauptstrand Playa Palmira, der allerdings von einer dicht ans Meer reichenden Bebauung geprägt ist, der Playa Grande und der Playa Romana in der Nachbarbucht. Vom Hauptstrand aus starten täglich auch einige Bootstouren.

Vom behindertenfreundlichen Zugang bis zum Tretbootverleih, von der Strandwacht bis zum Beachvolleyballfeld: Die Playa Palmira bietet alles, was das Urlauberherz höher schlagen lässt. Der ca. 180 Meter lange und durchschnittlich 50 Meter breite Strand wird von vielen schönen Villen und eleganten Hotels gesäumt. Gegenüber vom Strand, auf einer kleinen Insel inmitten des kristallklaren Wassers, liegt das Restaurant S'Illeta, das über einen Bootssteg oder auch mit einigen Schwimmzügen zu erreichen ist. Die Verkehrsanbindungen des Strandes sind ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen. Mit dem Taxi, dem Bus, dem Auto oder zu Fuß erreichen sie den Strand fast problemlos. Der Parkplatz liegt etwa fünf Gehminuten entfernt.

Una mas:

Die Platja de la Romana ist etwa 100 Meter lang und ich schätze durchschnittlich etwa 60 Meter breit. Die Badebucht ist auch unter dem Namen Platja des Morts (Totenstrand) bekannt. Diese seltsam klingende Bezeichnung hat der Küstenabschnitt wahrscheinlich den Funden prähistorischer Gräber zu verdanken. Wer aber befürchtet, am Strand beim Bau seiner Sandburg, auf Knochen zu stoßen, hat vielleicht nicht so unrecht. Hasso, Bello und Fiffi werden im Winter am Strand gerne mal von den Einwohnern hier Gassi geführt. Im Sommer jedoch ist die Platja de la Romana ein hübscher Badestrand, der mit allem nötigen Komfort wie Duschen, Verleihstationen und einem Restaurant ausgestattet ist. Über eine Promenade ist die Platja de la Romana mit den beiden angrenzenden Stränden verbunden. Der gut besuchte, behindertenfreundliche Strand ist von Pinien umgeben und leicht zu erreichen. Wer im eigenen Fahrzeug anreist, kann dieses auf einem direkt an der Bucht gelegenen Parkplatz abstellen.

Dos mas:

Die Platja Grande, auch Platja de Torà genannt, ist der mittlere der drei nebeneinander liegenden Strände von Peguera. Der ca. 250 Meter lange und stellenweise bis zu 100 Meter breite Strand besteht aus feinem weißen Sand und wird fast jedes Jahr mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Badegäste mit kleineren Kindern sollten gut auf den Nachwuchs aufpassen, denn der an der Mündung des "Torrente de sa Coma" gelegene Strand fällt recht steil ins Meer ab. Verlassen Sie sich nicht immer auf die vorhandene Strandwacht. Auch hier bekommt der Besucher alles, was einen schönen Tag am Meer ausmacht.

Hier kam gerade die Frage auf, was bedeutet es eigentlich, wenn Son oder Ca`n vor einem Orts- oder Gebäudenamen stehen? Wer öfter auf der Insel unterwegs ist, dem fallen bestimmt diese Vorbezeichnungen auf. Man kann die Frage etwa so beantworten: Beide Worte bedeuten etwa "Besitz des" wobei Son hauptsächlich bei großen Anwesen verwendet wird. Bei Häusern oder kleineren Gebäuden wird meist das Ca`n davor gesetzt. Aber auch diese Erklärung ist nur teilweise anzuwenden. Oder meinen Sie vielleicht das "Son Servera" ein großes Anwesen ist oder "Ca`n Picafort" nur aus einem kleinen Gebäude besteht? Manchmal passt es halt und manchmal nicht. Eine bessere Erklärung habe ich bis heute aber auch noch nicht erhalten. Besserwisser im besten Sinn sind herzlich gebeten, mir eine weitere oder die richtige Erklärung zu schreiben.

Für manch einen auch eine wichtige Information. Ob ein diesjähriges Oktoberfest stattfinden wird, ist leider noch nicht bekannt. Vielleicht gibt es wieder ein Fest im Nachbarort Santa Ponsa. Dann kann dort wieder gejodelt werden. Ist das nicht schön, wenn wir sogar die bayerische Tradition nach Mallorca bringen ! (Ironiemodus aus)


 
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