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  Portixol
 

Portixol


Portixol war ursprünglich ein eigenes kleines Fischerdorf in der Nähe von Palma. Inzwischen gehört der Ort zur Inselhauptstadt Palma de Mallorca. Er liegt etwa zwei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und ist von dort aus über den Paseo Marítimo erreichbar. Nachdem viele Häuser vom Verfall bedroht waren, wurde Portixol in den vergangenen Jahren saniert und hat sich seitdem zu einem Szeneviertel entwickelt. Auch die Viertel die an Portixol anschliessen oder das Viertel umschließen profitieren von der neu gewonnenen Exklusivität. Dazu zählen: Es Molinar, Can Pere Antoni, Teatre del Mar und Ciutad Jardin.

Mit seinem kleinen Hafen, einer langen Uferpromenade mit Fahrradweg bis Palma de Mallorca oder bis nach S`Arenal, zwei kleinen Sandbuchten und vielen Bars und Restaurants ist der Ort vor allem bei Einheimischen sehr beliebt und für Touristen ein Geheimtipp geworden. Portixol gilt zugleich als eines der teuersten Wohngebiete von Palma de Mallorca.

Eng aneinander geschmiegt schaukeln die kleinen Fischerboote im Wasser. Viele von den Schiffchen haben sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Aber Portixol ist schon länger nicht mehr das Fischerörtchen aus vergangenen Tagen. Die Männer, die heute in aller Herrgottsfrühe aufstehen, fahren eher zum Arbeiten in Palmas Zentrum, als dass sie, wie früher, auf das Meer hinaus müssen.

   
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Mittlerweile ist Portixol eines der angesagtesten Stadtteile. Nachtschwärmer findet man genau so, wie Menschen die sich in den Szenekneipen bereits am Tage aufhalten. Liegt es etwa daran, dass Portixol sich den Charme eines Fischerdörfchens ein wenig bewahrt hat? Fast komplett verfallene Häuser, von ehemaligen Kapitänen der Meere, liegen direkt neben supermodernen Restaurants. Nachbarn der minimalistisch gestylten Cocktail-Bars sind aber auch noch einige etwas ältere Hafenkneipen. Hafencafes mit Plastikstühlen, die von anderen Cafebetreibern schon längst auf dem Sperrmüll entsorgt worden wären, liegen dicht an dicht neben Nobelboutiquen, die teure Bikinis, Badetaschen oder leichte und meist knappe Hemdchen im Ibiza-Stil in ihrem Angebot haben.

Noch im Originalzustand                     Vor vielen Jahren                            Yachthafen
 
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Chillen, gesehen werden oder auch ein wenig zur Ruhe kommen, so heißt seit einiger Zeit die Devise. Auch die Gastronomie hat ihren Teil dazu beigetragen. Hier findet der Besucher das trendige Nassau Beach direkt am Strand, immer mit dem Blick auf das Meer oder auf die Kathedrale. Ein wenig weiter in Ciutad Jardin liegt das renommierte Hotel Ciutad Jardi. 1950 erbaut, wurde es vor einiger Zeit liebevoll renoviert und gehört mit seiner schönen Fassade seitdem bestimmt mit zu den schönsten Hotels auf der Insel. Auch das blaue Hotel in Es Molinar hat einen guten Ruf und erfreut sich bester Beliebtheit.

PORTIXOL Hotel y Restaurante               Hotel Ciutad Jardi
 
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Die Bar Es Vaixell, die Yam Bar, das Enco oder das Kaskai und die abgebildeten Lokalitäten in Es Molinar sind angesagte Adressen für den kleinen Appetit. Bei einem Thunfisch-Boccadillo, Austern oder anderen leckeren Kleinigkeiten läßt es sich hier gut leben. Der Gast sitzt in erster Linie und kann dem bunten Treiben zuschauen.

Bar Molinar / Es Molinar           Bar Sol Fixerit / Es Molinar        Tapas Club / Es Molinar
    
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Gegenüber am Strand von Portixol liegen die Sonnenhungrigen auf ihren Handtüchern oder den Liegen, ein wenig wie auf dem Präsentierteller. Sehen oder gesehen werden ist vielleicht der Grund dafür, oder, wie ich eher vermute, es macht einfach Spaß an diesem Ort zu sein und bei Sonnenuntergang das Panorama zu genießen.

Obelisk / Es Molinar                    Wildgans / Es Molinar                   Kunst / Es Molinar 
  
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Direkt am Strand führt die neue Promenade entlang. Bänke laden zum Verweilen ein und so manch eines der frisch gepflanzten Bäumchen spendet auch schon ein wenig Schatten. Manchmal hat man den Eindruck, dass sich nach Feierabend oder am Wochenende halb Palma de Mallorca in Richtung Portixol aufmacht, um dem Moloch der Ciutad zu entkommen.

Das nennt man "Rustica"                     Multifunktionsweg                          Fliesenkunst
      
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Im Eiltempo fahren auf eigenen Spuren Fahrradfahrer in manchmal schrillen und bunten Outfits vorbei. Auch wer gerne mit den Inlinern unterwegs ist, findet hier beste Voraussetzungen. Seit kurzem nutzen diesen Weg auch die Segwayfahrer. Zwar eine der teuersten Arten der Fortbewegung, aber auch eine der bequemsten Möglichkeiten von der Playa de Palma bis zur Kathedrale La Seu zu fahren. Viele kehren bestimmt zwischendurch irgendwo ein um ein wenig die Atmosphäre dieses Örtchens und seiner Nachbarviertel zu geniessen.

Ankerplatz                              Blick auf Portixol                             Veranda

   
Fliesenbild                                   Mühle in Es Molinar                                 Torrent Gros
   
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Wer sich allerdings ein wenig Zeit nimmt, wird viele kleine oder auch größere Motive für die eigene Diashow entdecken. Egal wie oft Sie in den Ort fahren, jedesmal wird sich Ihnen ein neues lohnenswertes Objekt vor die Linse schieben.  


 
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