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  Porto Cristo
 

Porto Cristo 


Ein altes mallorquinisches Fischerstädtchen und eigentlich der Hafen von Manacor, das ist Porto Cristo. Immerhin leben hier etwa 7500 Menschen. Die meisten davon sind abhängig vom Tourismus, der sich an der Ostküste bereits vor Jahren ausgebreitet hat. Einer hübschen Legende nach geht der Name des Ortes auf eine im Jahr 1260 in Seenot geratene Schiffsbesatzung zurück. Aus Dankbarkeit für ihre Rettung ließen sie eine Glocke, eine Madonnenstatue und eine Christusfigur zurück. Als diese drei Schätze nach Palma gebracht werden sollten, verweigerten die Maultiere in Manacor ihren Dienst und gingen auch mit vielen Versprechungen und Futtergaben nicht mehr weiter. Deshalb sind alle drei Relikte heute in der Pfarrkirche von Manacor zu sehen und werden dort von vielen Gläubigen sehr verehrt.

Erste Eindrücke 

  
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Hauptsächlich bekannt ist der Ort durch die Tropfsteinhöhlen Coves del Drac und Coves del Hams, die auf der gesamten Insel von Veranstaltern als Touristenattraktion angepriesen werden. Dadurch ist die Anzahl der Tagesbesucher recht hoch. Ansonsten ist Porto Cristo aber vom Massentourismus verschont geblieben, wodurch sich Hotelbauten zum Glück in Grenzen halten und der Ort sich noch vieles von seinem ursprünglichen Charme bewahren konnte.

Torre Serral dels Falcons
   
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Einer der schönsten Wachtürme auf der Insel liegt meiner Meinung nach in Porto Cristo. Der 1577 erbaute Torre steht südlich der Einfahrt zur Cala Manacor auf dem Serral dels Falcons. Und so ist auch der Name des Torre. (Torre dels Falcons) 1936 im spanischen Bürgerkrieg stark zerstört kann er heute nach erfolgter Renovierung ohne Gebühr besichtigt werden. Es soll Wagemutige geben, die halsbrecherische Turnübungen bewerkstelligen, um in den Turm zu gelangen. Versuchen Sie es besser erst garnicht. Der Urlaub soll doch ohne unangenehmen Krankenhausaufenthalt zu Ende gehen, oder? Und Hals- und Beinbruch wünsche ich meistens nur bei anderen Gelegenheiten. Durch seine Lage an der Hafeneinfahrt ist er ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Porto Cristo.
 
Geprägt wird der Ort durch seinen schönen Yachthafen, auf dessen Ostseite der Club Nautico de Porto Cristo die Szenerie bestimmt. Trotzdem kann man im Hafen immer noch den Fischern beim Entladen der Boote oder Trocknen der Netze zu sehen, oder man wählt eine der rustikalen Gaststätten und genießt die mallorquinischen Fischgerichte und Spezialitäten. Direkt im
Anschluss befindet sich ein kleiner aber feiner Sandstrand, der zum Baden und Sonnen einlädt.

Porto Cristos Hafen
     
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Porto Cristo verfügt über eine sehenswerte Altstadt mit engen Gassen und zahlreichen historischen Gebäuden. Im Mittelpunkt befindet sich die Ortskirche Esglesia Mare de Deu del Carme. Ein erst etwa 100 Jahre altes Bauwerk. Sie ist der Schutzpatronin "Mare de Déu del Carme", der Seefahrer und Fischer geweiht. Jedes Jahr am 16. Juli veranstalten die Einwohner ihr zu Ehren ein grosses Fest. Und wenn Sie schon zu Fuß unterwegs sind, gehen Sie doch einmal zur neu angelegten Promenade und statten Sie der "kleinen Meerjungfau" einen Besuch ab. (Nein, nicht die aus Kopenhagen)

Esglesia Mare de Deu del Carme
     
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Jeden Dienstag findet der beliebte Wochenmarkt statt. Groß und Klein sind auf den Beinen und erfreuen sich an den angebotenen Waren. Am Besten kombinieren Sie Ihren Besuch mit einem weiteren Gang durch die Geschäfte am „Passeig de la Sirena“. Direkt hinter der Hafenmole finden Shoppingfreunde eine schöne Auswahl und wir versprechen Ihnen einige vergnügliche Stunden.

Eine Cafeteria mit Charme und Nostalgie
   
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Sehenswertes - Ausflugsziele


Coves del Drac
auch Drachenhöhle genannt, ist die wohl bekannteste Tropfsteinhöhle Mallorcas. (
Eintritt Erwachsene 15€ und Kids 8€)

Coves del Hams
weitere sehr bekannte und viel besuchte Höhle.

Der Safari Park

in Sa Coma ist ein Freigehege mit afrikanischen Tieren und einem kleinen Zoo.

Castell de n`Amer

restaurierter Wachturm mit kleinem kostenlosen Museum innerhalb eines schönen Naturschutzgebietes.

Torre del Serral dels Falcons
Der 1577 erbaute Torre steht südlich der Einfahrt zur Cala Manacor.

Baptisteri Basílica Sa Carrotja

Die spärlichen Überreste der ersten mallorquinischen Christen im Bereich von Porto Cristo wurden im Jahr 1909 an der Avinguda d’en Joan Amer auf der Halbinsel Punta Pagell entdeckt. Von der frühchristlichen Basilika Sa Carrotja aus dem 5. Jahrhundert ist allerdings nur das Taufbecken erhalten.

Strände und Buchten

Sonne satt von morgens bis abends bietet die Bucht der Cala Anguila südlich von Porto Cristo in der Nähe der neuen Urbanisation Portocristo Nova. Der rund 70 Meter lange aber durchschnittlich 130 Meter breite Strand wird von flachen Felsklippen umrahmt. Die Bucht mit dem feinen weißen Sand und dem türkisblauen Wasser ist haargenau nach Süden ausgerichtet. Ein Strandrestaurant und auch öffentliche Duschen, eine Erste-Hilfe-Station und Toiletten sind vorhanden. Die Bucht erreicht der Besucher entweder mit dem Bus oder dem Auto, ein kostenflichtiger Parkplatz ist vorhanden.

Und noch eine Bucht:

Die Bucht der Cala Mendia liegt ebenfalls südlich von Porto Cristo. Der rund 50 Meter lange, aber durchschnittlich 120 Meter breite Strand wird von flachen Hügeln umrahmt. Service- oder Unterhaltungsangebote gibt es in der Cala Mendia keine und auch die Verpflegung sollte mitgebracht werden. Doch der Strand ist mit dem Auto und dem Bus gut zu erreichen.


Buchten über Buchten:

Der Ortsstrand von Porto Cristo liegt direkt hinter dem kleinen Hafen. Etwa 300 Meter lang und im Durchschnitt wohl 20 Meter breit, bekommt der Badende einen gepflegten und feinsandigen weißen Strand. Der Blick auf die umliegenden Klippen und auf die mallorquinischen Häuser oder auf die grünen Pinien steigert den Erholungsfaktor erheblich. Ein Bummel entlang der Hafenpromenade mit anschließendem Halt auf einer der Restaurantterrassen rundet den Tag bestens ab.


Es gibt noch mehr:

Geschätze 100 Meter lang, aber bestimmt 150 Meter breit ist die Bucht S`Estany d`en Mas. Ein malerisch gelegener Strand mit feinem weißen Sand lädt zum Sonnen ein. In der Haupturlaubszeit findet der Besucher alles was man für einen perfekten Tag am Strand benötigt. Sogar für Rollstuhlfahrer kann ich bedenkenlos den Strand empfehlen. 


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