Mallorca alles inklusive
  Radsport
 

 Mallorca das Mekka für Biker oder
der Jakobsweg für Zweiräder.

Dass Mallorca ein Radsporttraum ist, hat sich nicht nur unter Profifahrern herum gesprochen, die vor allem die milden Winter ausnutzen, um auf der Insel zu trainieren. Auch Hobbyfahrer lernen mehr und mehr die Insel mit dem Fahrrad kennen. Mallorca bietet Strecken für jeden Schwierigkeitsgrad.

Beste asphaltierte Strassen, ein mildes Klima, eine Landschaft die an Abwechslung nichts vermissen läßt. Die meisten Surfer lieben Hawaii, fast jeder Taucher möchte einmal im Leben im Great Barrier Reef vor Australien unter Wasser gehen. Für alle Bikerträume jedoch empfiehlt sich die wunderschöne Baleareninsel. Wer ein richtiger Biker ist, der nennt Mallorca die Insel der Pedaleure.

Für jeder Biker bietet die Insel Touren, die seinen Wünschen entsprechend sind. Egal, ob es die Telecom Team Profistrecken sind, die gefahren und gemeistert  werden wollen oder die für den Hobbybiker kürzeren oder einfacheren und flacheren Strecken. Hier findet jeder die Strecke, die seiner Form angepasst ist und damit genau die richtige Wegführung.


Viele Gemeinden auf der Insel bieten im Rathaus Karten und Strecken für Urlauber an. Als Beispiel habe ich Euch die Gemeinde Santanyi hier eingestellt. Die Strecken liegen in wunderschöner Umgebung und bieten abwechslungsreiche Eindrücke.

Kartenmaterial 

   
© Mallorca-alles-inklusive


Hier Auszüge eines Berichtes aus fitforfun.

Autor Tobias Hatje

 

Der Kollege Achim ist ein gutmütiger Mensch. Bescheiden, freundlich, manchmal sogar zurückhaltend. Nur wenn er auf seinem Rennrad sitzt, kommt in dem Mann das Tier durch. Dann tritt er in die Pedale, als gäbe es kein Morgen. Malträtiert das Tretlager seines Edelrenners, als sei es ein Amboss. Er muss die Nase im Wind haben, möglichst auf der ganzen Strecke. So auch bei unserer Trainingsrunde auf Mallorca, von Bunyola Richtung Orient, über den 540 Meter hohen Coll de Hono.

Wintermüde Waden

Verglichen mit den Anstiegen, die man aus der norddeutschen Tiefebene kennt, gleicht diese Rampe der Bergankunft in Alpe d’Huez. Achim Sam, der in seiner Jugend ein begabter Straßen- und Crossfahrer war ist auch dabei. Kaum sind Weihnachten und Silvester vorbei, zwickt’s dem 25-Jährigen in den Beinen: Dann heißt es Kette schmieren und ab in den Flieger nach Mallorca. Schon über fünfzehn Mal war er auf der Insel der Pedaleure, dem Mekka des Rennradsports. Dieses Mal hat er uns mitgeschleppt, um die Kondition auf Vordermann zu bringen und die ersten Kilometer der Saison aus den wintermüden Waden herauszukitzeln.

Magentafarbener Zug

Jetzt ist es Anfang März, und die Sonne verwöhnt uns bereits manchmal mit angenehmen 23 Grad. Die Wiesen sind mit bunten Blumen übersät, die Luft schmeckt nach Frühling, und das feuchtkalte Grau des deutschen Winters ist so fern wie unsere gute Form des letzten Sommers. Auf unserem Weg hinauf Richtung Orient überrollt uns von hinten ein magentafarbener Zug – das T-Mobile Team mit Steffen Wesemann, Stefan Schreck, Matthias Kessler und anderen Profis des Bonner Rennstalls. Wir sind also in bester Gesellschaft – und auch wenn die Profis ganz fix an uns vorbeizischen: Irgendwie hat man das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein. Was für die Helden der Landstraße bei der Rennvorbereitung gut ist, kann für uns Hobbypedaleure nicht verkehrt sein …

 

Routen, wie man sie gerne fährt, sind unter anderem:

ROUTE 1: Der Küstenklassiker, etwa 140 km 

Die wohl mit Abstand anspruchvollste Route – bestimmt aber auch die Schönste. Start ist Port d’Andratx. Über Andratx in nordöstliche Richtung immer der welligen Steilküste folgend.

ROUTE 2: Cap Formentor, etwa 70 km

Kurz aber heftig. So kann man die herrliche Strecke zum nördlichsten Punkt der Insel beschreiben. Zum Cap Formentor führt eine superschöne Küstenstraße, die Bikern allerdings schon einiges abverlangt. Ein schönes Video über die Strecke wurde uns dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt.



Mit freundlicher Genehmigung von finca-privat.de


ROUTE 3: Orient, etwa 120 km

Bei dieser Tour bekommt man den besten Eindruck von der Vielfalt der Insel. Flache Passagen durch malerische Felder mit den inseltypischen Fincas, leicht hügelige Abschnitte mit vielen Windrädern und schließlich der knackige Anstieg auf den 530 Meter hohen Coll de Hono.

ROUTE 4: Randa, etwa 120 km

 

Es geht an der Südküste entlang und dann hinauf bis zur bei Radfahrern bekannten „Glashütte Gordiola“. Auf der Runde gehört ein Abstecher von Randa nach Cura auf jeden Fall zur Tour. Ein herrlicher Blick über die ganze Insel entschädigt für die Mühen der Strecke.

ROUTE 5: San Salvador, etwa 120 km

Es geht in Richtung Manacor, das für seine Perlen und Möbelhäuser bekannt ist: Vielleicht tritt man hier sogar etwas schneller, um rascher wieder aus dem Ort heraus zu kommen. Schöner wird es dann auf den schmalen Straßen, die an Obst- und Gemüsefeldern vorbei führen. Das Highlight dieser Tour ist der 500 Meter hohe Anstieg zum Kloster San Salvador.

ROUTE 6: Muro, etwa 70 km

 

Einfache und relativ flache Tour zum Einfahren mit nur leichten Wellen im Streckenprofil. Zwar zum Teil recht ungeschützt und deshalb macht sich bereits schon leichter Wind bemerkbar. Aber oft ist es dann gerade der Südwind, der auf dem Weg zurück noch für etwas zusätzlichen Schub sorgt.

ROUTE 7: Moscari, etwa 75 km

Ebenfalls eine Tour zum Warm werden. Wie so häufig wird der Wind ein fast ständiger Begleiter sein. Von Moscari nach Alcudia über das Cap d'es Pinar und  Pollenca und wieder zurück nach Moscari.

Mallorca neu entdecken

Auf der Insel herrschen auch im Winter angenehme Temperaturen. Anfang Dezember bis Ende März ist es oft noch 15 bis 20 Grad Celsius warm. Und wer einmal in den Gebirgen dieses Eilandes unterwegs war, der weiß, welche schönen Seiten Mallorca zu bieten hat. Wer keine Lust hat, sein Bike mit auf die Insel zu nehmen, kann sich natürlich meistens vor Ort ein Sportgerät ausleihen.

Für Profis gibt es jedes Jahr die Cinturón Ciclista Internacional a Mallorca. Viele Profis stimmen sich mit Ihrer Teilnahme an dieser Veranstaltung auf die neue Saison ein.

Oder wie wäre diese Herausforderung

Im September 2015 findet der XIV. Trencagarrons statt. Dann heißt es wieder: Mit dem Fahrrad auf den Puig Major. (Ohne mich)


 
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