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  Randa
 

Randa 


Zwischen den Orten Algaida und Llucmajor findet der Tourist das kleine Dorf Randa. Wer dieses Fleckchen Erde sucht, orientiert sich am Besten am Tafelberg mit der Ballonkuppel. Bereits von Weitem ist der Berg dadurch unverkennbar. Am Anfang rätselt man vielleicht noch, was dieses Gebilde ist. Um es auch gleich zu sagen, es ist kein Observatorium, welches sich auf der Suche nach außermallorquinischen Leben befindet. Schlicht und einfach ist es für die Luftfahrt von großer Bedeutung. Auf jeden Fall macht diese Anlage den Puig de Randa unverwechselbar.

Bereits vom weitem sichtbar
 
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Gleich 3 Klöster liegen an diesem Berg. Zwei davon befinden sich direkt an den steilen Felshängen, während das Dritte oben auf dem Berg steht. Wahrscheinlich deswegen nennen ihn die Insulaner auch den "heiligen Berg".

Es gibt viel zu entdecken

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Zahlreiche alte Handschriften gibt es hier zu sehen. Unter anderem einige der wichtigsten mallorquinischen Zeugnisse aus dieser Zeit. Auch der bekannte Historiker, Philosoph und Theologe Raimundus Lullus (1235-1315) hatte hier einst gewohnt.

Neu und alt 
   
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Er gilt im Übrigen als der Urvater der katalanischen Sprache, denn er behauptete, dass die Welt nur gerettet werden könnte, wenn ein jeder Mensch das Katalanische beherrsche. (Leider beherrsche ich bis heute diese Sprache nicht, da ich aber nicht Schuld am Untergang der Welt sein möchte, werde ich zumindest einige Worte in mallorqui lernen)

Dem Himmel nah
   
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Wer mag und sportlich ist, kann den Berg zu Fuß erwandern. Für die weniger fitten gibt es eine etwas abenteuerliche Autostrecke. Ein Parkplatz findet man auf dem Gipfel vor. Die Aussicht von hier oben entschädigt für die Mühen des Aufstieges auf jeden Fall. Für das leibliche Wohl der Besucher ist ebenfalls gesorgt.

Postkartenmotive 
   
  
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Eine sehr alte mallorquinische Geschichte (Rondaies) behauptet felsenfest, dass der Berg Randa innen komplett hohl ist. Gehalten wird er nur von vier Säulen aus purem Gold. Sollten diese aber einmal brechen, würde dieses zum Untergang ganz Mallorcas führen. „Ses ones de la mar hi passaran per damunt i sera la fi del mon”( Die Insel wird in den Wellen des Meeres versinken und es wird gleichzeitig das Ende der Welt sein).

Der berühmteste Sohn Montuïris ist mit Sicherheit Antonio Martorell Miralles. Er gilt als Pionier bei der Erneuerung des liturgischen Gesanges auf Mallorca. Außerdem war er der Gründer und Direktor der Pastoralen Musikwochen in Palma de Mallorca von 1972 bis 1982. Durch Papst Paul VI. wurde er zum Leiter der päpstlichen Kommission für sakrale Musik der Diözese Rom ernannt. Im Jahr 2009 verstarb er im Alter von 96 Jahren.

Ehre wem Ehre gebührt
   
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Ansonsten glänzt das Dorf mit einer schönen Landschaft und der inseltypischen Ruhe und Architektur, die viele Orte auf Mallorca gemeinsam haben.

Una Molina und das Rathaus
   
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