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  S`Illot
 

 S`Illot


S’Illot (katalanisch: L’Illot) ist ein Ferienort an der Ostküste Mallorcas. S’Illot ist auch bekannt als Cala Moreia, Platja de S’Illot. Der Ort erhielt seinen Namen von einem dem Ort vorgelagerten kleinen Inselfelsen.

Der kleinere 235 Einwohner zählende nördliche Teil von S’Illot gehört zum Gemeindegebiet von Sant Llorenç des Cardassar, der größere südliche Ortsteil besitzt gemeinsam mit Cala Morlanda 1775 Einwohner und gehört zur Gemeinde Manacor. Beide Ortsteile werden durch den Torrent de Ca n’Amer getrennt, welcher in Höhe des Ortes in einem kleinen See mündet. Die große Brücke, die den Wildbach überspannt, bildet die Grenze zwischen beiden Gemeinden und dient als Angelplatz und der direkten Verbindung der Ortsteile. 

Am Strand Platja de sa Moreia an der Bucht der Cala Moreia fallen die Privat- und Hotelbauten auf, die bis ans Wasser reichen. Eigentümer des ersten in den fünfziger Jahren im damals noch Cala Moreia genannten Ort eingeweihten Hotels war Pere Caldentey, Torhüter des Fussballclubs von Barcelona zwischen 1952 und 1955. Der Sanddünenstrand der Cala Moreia, erstreckt sich über eine Länge von fast 350 Metern und hat eine durchschnittliche Breite von etwa 35 Metern.

Talaiotisches Dorf

Die Überreste des aus der Zeit um 1100 v. Chr. stammenden talaiotischen Dorfes von s’Illot befinden sich in inmitten der Ortslage. Die etwa 200 Einwohner der Siedlung übten vorwiegend Landwirtschaft aus. Von großer Bedeutung waren die Jagd sowie die Haltung von Schweinen und Schafen. Den Mittelpunkt bildete ein viereckiger Talaiot, welcher von 35 Wohnstätten inmitten einer Stadtmauer umgeben war. 123 v.Chr. wurde die Siedlung infolge der Kolonisierung der Insel durch die Römer verlassen. Eine historische Hypothese behauptet, dass diese damals an den Stränden der nahegelegenen Orte Cala Millor oder Sa Coma landeten. Zwischen 1960 und 1970 wurde das Zentralmonument des Dorfes von Wissenschaftlern der Universität Marburg ausgegraben.

  • Talaiot Na Pol in Sa Coma

Dieser kreisförmige Talaiot befindet sich inmitten des benachbarten Ortes Sa Coma in der Nähe des Safari-Parks.

  • Talaiot in Cala Morlanda

Ungefähr 1,5 km südlich des Strandes Cala Moreia befinden sich in der Nähe des Strandes von Cala Morlanda die Überreste eines Talaiots.

  • Punta de n’Amer

Die ca. 200 Hektar große Halbinsel Punta de n’Amer ist ein Naturschutzgebiet und befindet sich ca. zwei Kilometer nördlich des Ortes am Ende der Strandpromenade. Auf zahlreichen kleinen Wegen kann diese Landschaft erkundet werden. Das 1696 errichtete Castell, das einst dem Schutz vor Piraten diente, steht bei freiem Eintritt zur Besichtigung offen. Es beherbergt ein kleines Museum und dient als Aussichtspunkt über die Bucht von Cala Millor.

  • Safari-Park in Sa Coma

Dieser befindet sich im Norden des Ortes. Er kann mit dem eigenen oder parkeigenen Fahrzeugen durchfahren werden. Es sind meist afrikanische Steppentiere sowie Affen in freier Wildbahn zusehen. Ein integrierter kleiner Zoo beherbergt außerdem Gehege für Raubtiere, Elefanten, Affen und weitere Tiere. Es gibt eine Gaststätte und zwei kleine Show-Bühnen.

  • Coves del Drac

Das große begehbare Tropfsteinhöhlensystem Coves del Drac (Drachenhöhlen) befindet sich ca. sieben Kilometer südöstlich von S’Illot bei Portocristo. Es erstreckt sich über 1700 Meter und besitzt sechs Seen. Mit dem Llac Martel befindet sich hier Europas größter unterirdischer See. Innerhalb der Höhle werden regelmäßig Konzerte veranstaltet.

Jährliche Feste und Veranstaltungen

  •  Die Fiestas de S’Illot finden jährlich am zweiten September-Wochenende statt.

  • Die Fiestas del Turista entstanden in der Absicht, die touristische Sommersaison zu verlängern und finden jährlich um das letzte September-Wochenende in S’Illot sowie in Cala Millor und Sa Coma statt.

Der knapp 350 Meter lange und durchschnittlich 50 Meter breite Sandstrand der Cala Moreya ist der Hauptstrand des Ferienortes s'Illot an der Ostküste der Insel. Vorgelagert ist die kleine Felseninsel s'Illot, zu der man mit wenigen Zügen hinüberschwimmen kann. Der weiße Strand ist feinsandig und die touristische Infrastruktur ist an diesem Küstenabschnitt ziemlich perfekt: Neben den üblichen Serviceeinrichtungen gibt es verschiedene Wassersportangebote und an der Uferpromenade warten Restaurants und Kneipen auf die Strandgäste. Der Strand besitzt außerdem einen Zugang für Rollstuhlfahrer. Zu erreichen ist die Cala Moreya, die auch unter dem Namen S'Illot bekannt ist, mit dem Bus oder mit dem Auto, ein kostenfreier Parkplatz ist in der Nähe vorhanden und ist meistens gut besucht.

 

 
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